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Vampire

Zwischen Blutdurst und Triebverzicht

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  • 180 Seiten
  • 7 Lesestunden

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In der Figur des Vampirs manifestiert sich das Beste wie das Schlechteste, was Menschen sich selbst zutrauen. Unsere Vorstellungen vom blutsaugenden Wesen haben im Laufe der letzten Jahrhunderte einen Wandel erlebt, den Thomas Macho als einen "Zivilisationsprozess der Vampire" bezeichnet hat. Der Sammelband mit Beiträgen aus ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive zeichnet diesen Bedeutungswandel nach, den Vampir_innen in der Gegenwart erfahren von der Verkörperung grenzüberschreitend-eskapistischer Wünsche hin zum alltäglich gelebten Triebverzicht der ›guten‹ Vampire, wie man sie beispielsweise aus der Twilight-Serie kennt. Die Beiträger_innen widmen sich der gesamten Bandbreite moderner Imaginationen von Vampirgestalten in digitalen Spielen, Serien und literarischen Fiktionen und geben darüber hinaus auf der Grundlage lebensgeschichtlicher Interviews mit sogenannten "Vampyr_innen" Einblicke in das Phänomen eines gelebten "Vampyrismus".

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Vampire, Andrea Gerdes

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Vampire
Untertitel
Zwischen Blutdurst und Triebverzicht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andrea Gerdes
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
180
ISBN10
3963172037
ISBN13
9783963172038
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
In der Figur des Vampirs manifestiert sich das Beste wie das Schlechteste, was Menschen sich selbst zutrauen. Unsere Vorstellungen vom blutsaugenden Wesen haben im Laufe der letzten Jahrhunderte einen Wandel erlebt, den Thomas Macho als einen "Zivilisationsprozess der Vampire" bezeichnet hat. Der Sammelband mit Beiträgen aus ethnologisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive zeichnet diesen Bedeutungswandel nach, den Vampir_innen in der Gegenwart erfahren von der Verkörperung grenzüberschreitend-eskapistischer Wünsche hin zum alltäglich gelebten Triebverzicht der ›guten‹ Vampire, wie man sie beispielsweise aus der Twilight-Serie kennt. Die Beiträger_innen widmen sich der gesamten Bandbreite moderner Imaginationen von Vampirgestalten in digitalen Spielen, Serien und literarischen Fiktionen und geben darüber hinaus auf der Grundlage lebensgeschichtlicher Interviews mit sogenannten "Vampyr_innen" Einblicke in das Phänomen eines gelebten "Vampyrismus".