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Forschungen eines Hundes, Der Bau

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  • 160 Seiten
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Spannend, erkenntnisreich und unterhaltsam wird die Sicht eines Hundes auf seine Welt beschrieben – keineswegs bedrückend, sondern im besten Sinn kafkaesk. In der zweiten Erzählung, „Der Bau“, wartet der Beobachter auf „das Tier“. Beides sind selten veröffentlichte Texte Franz Kafkas von 1922. Ein alter Hund berichtet von seinen vergeblichen, lebenslangen Forschungen über die grundlegenden Fragen des Hundedaseins. Dabei wendet er sich auch der Frage der Nahrung zu. Außerdem erfahren wir von ihm etwas über die Wissenschaften der Musik. Er gesteht sich aber seine Unfähigkeit in wissenschaftlichen Belangen ein und verweist auf seinen Instinkt. Am Ende führt er die Freiheit an: „Freilich, die Freiheit, wie sie heute möglich ist, ist ein kümmerliches Gewächs. Aber immerhin Freiheit, immerhin ein Besitz.“ Aus der Erzählung „Der Bau“, bei der Hauptperson und Gegebenheiten unklar sind, soll hier nur ein Satz zitiert werden: „Und nun, schon denkunfähig vor Müdigkeit, mit hängendem Kopf, unsicheren Beinen, halb schlafend, mehr tastend als gehend, nähere ich mich dem Eingang.“

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Forschungen eines Hundes, Der Bau, Franz Kafka

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Franz Kafka
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
160
ISBN10
3941905384
ISBN13
9783941905382
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Spannend, erkenntnisreich und unterhaltsam wird die Sicht eines Hundes auf seine Welt beschrieben – keineswegs bedrückend, sondern im besten Sinn kafkaesk. In der zweiten Erzählung, „Der Bau“, wartet der Beobachter auf „das Tier“. Beides sind selten veröffentlichte Texte Franz Kafkas von 1922. Ein alter Hund berichtet von seinen vergeblichen, lebenslangen Forschungen über die grundlegenden Fragen des Hundedaseins. Dabei wendet er sich auch der Frage der Nahrung zu. Außerdem erfahren wir von ihm etwas über die Wissenschaften der Musik. Er gesteht sich aber seine Unfähigkeit in wissenschaftlichen Belangen ein und verweist auf seinen Instinkt. Am Ende führt er die Freiheit an: „Freilich, die Freiheit, wie sie heute möglich ist, ist ein kümmerliches Gewächs. Aber immerhin Freiheit, immerhin ein Besitz.“ Aus der Erzählung „Der Bau“, bei der Hauptperson und Gegebenheiten unklar sind, soll hier nur ein Satz zitiert werden: „Und nun, schon denkunfähig vor Müdigkeit, mit hängendem Kopf, unsicheren Beinen, halb schlafend, mehr tastend als gehend, nähere ich mich dem Eingang.“