Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Die Macht der Päpste

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 237 Seiten
  • 9 Lesestunden

Mehr zum Buch

Die gegenwärtige Macht der Päpste beruht auf einem langen, größtenteils erst in der Neuzeit erfolgten historischen Prozess und auf einer geschickten Ausnutzung politischer Umstände. Erst 1870 wurde gegen heftige Widerstände das Dogma von der 'Unfehlbarkeit des Papstes' durchgesetzt, und erst der damals erfolgte Verlust des Kirchenstaates führte zur Mutation des Papsttums zur moralischen Instanz. Die auf dem II. Vatikanum angeregte Wiederherstellung älterer Gleichgewichte wurde durch den Neo-Zentralismus Papst Johannes Pauls II. abgedrängt. Zu den Folgen davon gehören u. a. die Abhängigkeit der Ortskirchen von der vatikanischen Bürokratie, Behinderungen des Ökumenismus und Gewissenszwang.

Publikation

Buchkauf

Die Macht der Päpste, Rudolf Lill

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,0
Gut
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rudolf Lill
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
237
ISBN10
3786786038
ISBN13
9783786786030
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Die gegenwärtige Macht der Päpste beruht auf einem langen, größtenteils erst in der Neuzeit erfolgten historischen Prozess und auf einer geschickten Ausnutzung politischer Umstände. Erst 1870 wurde gegen heftige Widerstände das Dogma von der 'Unfehlbarkeit des Papstes' durchgesetzt, und erst der damals erfolgte Verlust des Kirchenstaates führte zur Mutation des Papsttums zur moralischen Instanz. Die auf dem II. Vatikanum angeregte Wiederherstellung älterer Gleichgewichte wurde durch den Neo-Zentralismus Papst Johannes Pauls II. abgedrängt. Zu den Folgen davon gehören u. a. die Abhängigkeit der Ortskirchen von der vatikanischen Bürokratie, Behinderungen des Ökumenismus und Gewissenszwang.