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Kleine Naturgeschichte der Verführung

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Die fünf Sinne – Gesicht, Geruch, Gehör, Geschmack und Gefühle – dienen der buchstäblichen Einverleibung der Außenwelt. Durch sie nehmen wir die Umwelt wahr und reagieren unmittelbar, ja unwillkürlich auf die jeweiligen Eindrücke. Claude Gudin untersucht in seinem ebenso humorvollen wie sinnlichen Buch die Entwicklung der Verführungskunst selbst. Ihre Geschichte nimmt ihren Anfang am Boden des Urmeers: bei den Mikroalgen, die schillernde Farben erfinden, bevor es überhaupt ein Auge gibt, das sie sehen könnte. Gudin nutzt das Mikroskop als Zeitmaschine und sammelt eine Vielzahl kleiner evolutionärer Wunder von den Pflanzen, über die Tiere, bis hin zu den Ritualen des Menschen. Verführung ist der Motor allen Lebens, und sie bedient sich schöner Verkleidungen, intensiver Gerüche und lustiger Laute, um das Objekt der Begierde herumzukriegen. Und sie nimmt oft eigenwillige Umwege: ob nun bei den raffinierten Täuschungsmanövern der Orchideen oder dem lockenden Vogelgesang, der auch erklingt, wenn niemand da ist, ihn zu hören. Neben vielen biologischen Fakten erzählt Claude Gudin jede Menge bizarrer, grausamer, berührender und amüsanter Anekdoten aus Pflanzen, Tier- und Menschenreich.

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Kleine Naturgeschichte der Verführung, Claude Gudin

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Kleine Naturgeschichte der Verführung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Claude Gudin
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
ISBN10
3803128218
ISBN13
9783803128218
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
2 von 5 Sternen
Beschreibung
Die fünf Sinne – Gesicht, Geruch, Gehör, Geschmack und Gefühle – dienen der buchstäblichen Einverleibung der Außenwelt. Durch sie nehmen wir die Umwelt wahr und reagieren unmittelbar, ja unwillkürlich auf die jeweiligen Eindrücke. Claude Gudin untersucht in seinem ebenso humorvollen wie sinnlichen Buch die Entwicklung der Verführungskunst selbst. Ihre Geschichte nimmt ihren Anfang am Boden des Urmeers: bei den Mikroalgen, die schillernde Farben erfinden, bevor es überhaupt ein Auge gibt, das sie sehen könnte. Gudin nutzt das Mikroskop als Zeitmaschine und sammelt eine Vielzahl kleiner evolutionärer Wunder von den Pflanzen, über die Tiere, bis hin zu den Ritualen des Menschen. Verführung ist der Motor allen Lebens, und sie bedient sich schöner Verkleidungen, intensiver Gerüche und lustiger Laute, um das Objekt der Begierde herumzukriegen. Und sie nimmt oft eigenwillige Umwege: ob nun bei den raffinierten Täuschungsmanövern der Orchideen oder dem lockenden Vogelgesang, der auch erklingt, wenn niemand da ist, ihn zu hören. Neben vielen biologischen Fakten erzählt Claude Gudin jede Menge bizarrer, grausamer, berührender und amüsanter Anekdoten aus Pflanzen, Tier- und Menschenreich.