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Handeln mit Dichtung

Literarische Performativität in der altisländischen Prosa-Edda

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Die Prosa-Edda ist der wichtigste sprach- und dichtungstheoretische Text des skandinavischen Mittelalters. Sie wird in diesem Band einer ganzheitlichen und systematischen Lektüre unterzogen und als Form kultureller Sinnstiftung gelesen. Ausgangspunkt ist die Leitthese, dass die Prosa-Edda nicht nur ein Lehrwerk für skaldische Dichtung ist, sondern sich umfassend und mit einem sprach- und medientheoretischen Ansatz für Sprache, Erzählen und Dichtung interessiert. Diese These bestätigt sich durch die Lektüren für die Version der Prosa-Edda im Codex Uppsaliensis: Didaktische Verfahren und Inhalte finden sich darin ebenso wie diskursive Momente, die eine Reflexion der zu vermittelnden Wissensbestände sichtbar machen. Häufig überschneiden sich beide Bereiche auch. Es zeigt sich, dass die Prosa-Edda im Codex Uppsaliensis als planvolles Gesamtwerk zu verstehen ist. Der Codex stellt nicht nur lose über die Skaldik zusammenhängende Materialien zusammen. Die Lektüre aller enthaltenen Texte macht zahlreiche bewusst gelegte intra- und intertextuelle Verknüpfungen sichtbar: Codex Uppsaliensis will eine umfassende Behandlung der Möglichkeiten und Grenzen der altisländischen Sprache leisten.

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Handeln mit Dichtung, Sandra Schneeberger

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Handeln mit Dichtung
Untertitel
Literarische Performativität in der altisländischen Prosa-Edda
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
205
ISBN10
3772086721
ISBN13
9783772086724
Reihe
Beschreibung
Die Prosa-Edda ist der wichtigste sprach- und dichtungstheoretische Text des skandinavischen Mittelalters. Sie wird in diesem Band einer ganzheitlichen und systematischen Lektüre unterzogen und als Form kultureller Sinnstiftung gelesen. Ausgangspunkt ist die Leitthese, dass die Prosa-Edda nicht nur ein Lehrwerk für skaldische Dichtung ist, sondern sich umfassend und mit einem sprach- und medientheoretischen Ansatz für Sprache, Erzählen und Dichtung interessiert. Diese These bestätigt sich durch die Lektüren für die Version der Prosa-Edda im Codex Uppsaliensis: Didaktische Verfahren und Inhalte finden sich darin ebenso wie diskursive Momente, die eine Reflexion der zu vermittelnden Wissensbestände sichtbar machen. Häufig überschneiden sich beide Bereiche auch. Es zeigt sich, dass die Prosa-Edda im Codex Uppsaliensis als planvolles Gesamtwerk zu verstehen ist. Der Codex stellt nicht nur lose über die Skaldik zusammenhängende Materialien zusammen. Die Lektüre aller enthaltenen Texte macht zahlreiche bewusst gelegte intra- und intertextuelle Verknüpfungen sichtbar: Codex Uppsaliensis will eine umfassende Behandlung der Möglichkeiten und Grenzen der altisländischen Sprache leisten.