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In unserer Erde

Grabfunde des frühen Mittelalters im Südwesten

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  • 224 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Bei der Erneuerung der Bischofsgrablege in der Sulchenkirche bei Rottenburg entdeckte man ca. 80 fruhmittelalterliche Bestattungen, viele mit Beigaben ausgestattet. Reprasentations- und Gebrauchsgegenstande sowie religiose Zeugnisse vermitteln einen Eindruck vom Alltag der Menschen, ihren Beziehungen, Erfahrungen und Hoffnungen. In diesem Band werden diese Grabensembles mit fruhmittelalterlichen Funden aus Sudwestdeutschland ins Gesprach gebracht. Die Zusammenschau zeugt von Netzwerken, Handels- und Verwandtschaftsbeziehungen uber grosse Distanzen hinweg, aber auch von unterschiedlichen kulturellen Vorstellungen und Symbolen. Im Totenbrauchtum des 7. Jh. wird eine sich zum Christentum hin offnende Volksreligiositat erkennbar, die heidnische Elemente enthielt oder christlich uberschrieb. In dieser Deutungsoffenheit liegt der Reiz der Exponate.

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In unserer Erde, Daniela Blum

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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Titel
In unserer Erde
Untertitel
Grabfunde des frühen Mittelalters im Südwesten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Daniela Blum
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
224
ISBN10
3799514961
ISBN13
9783799514965
Reihe
Beschreibung
Bei der Erneuerung der Bischofsgrablege in der Sulchenkirche bei Rottenburg entdeckte man ca. 80 fruhmittelalterliche Bestattungen, viele mit Beigaben ausgestattet. Reprasentations- und Gebrauchsgegenstande sowie religiose Zeugnisse vermitteln einen Eindruck vom Alltag der Menschen, ihren Beziehungen, Erfahrungen und Hoffnungen. In diesem Band werden diese Grabensembles mit fruhmittelalterlichen Funden aus Sudwestdeutschland ins Gesprach gebracht. Die Zusammenschau zeugt von Netzwerken, Handels- und Verwandtschaftsbeziehungen uber grosse Distanzen hinweg, aber auch von unterschiedlichen kulturellen Vorstellungen und Symbolen. Im Totenbrauchtum des 7. Jh. wird eine sich zum Christentum hin offnende Volksreligiositat erkennbar, die heidnische Elemente enthielt oder christlich uberschrieb. In dieser Deutungsoffenheit liegt der Reiz der Exponate.