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Frankreich im 19. Jahrhundert

Eine Kulturgeschichte

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Frankreich im 19. Das erinnert an prunkvolle Boulevards, an Weltausstellungen, an den Eiffelturm - das Symbol der burgerlichen Fortschrittseuphorie -, an rauschende Feste, aber auch an verkannte Kunstler, an die Boheme des Montmartre, an weibliche Aktmodelle, an Kabaretts und Tanzlokale. Eine widerspruchliche und abenteuerliche Welt tut sich auf, die aber durch ein burgerliches Gesellschaftsmodell, das sich seit der Aufklarung durchzusetzen begonnen hatte, gepragt war. Ein burgerlicher Werte- und Normenkanon erfasste alle Bereiche des Lebens, definierte einen spezifischen, noch heute aktuellen Freiheitsbegriff, die "eingezaunte Freiheit", und gab vor, wie die Burgerin und der Burger sich zu kleiden, zu bewegen und zu kommunizieren hatten. Das Buch geht diesen Phanomenen nach, taucht dabei ein in die landlichen Gesellschaften, die zunehmend verburgerlicht wurden, und begibt sich auf die Spuren der bunten und widerspruchlichen literarischen, kunstlerischen und politischen Bewegungen. Den Leserinnen und Lesern eroffnet sich ein faszinierender und vielschichtiger, uber den nationalen "Tellerrand" hinausreichender Einblick in das so genannte "burgerliche Zeitalter".

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Frankreich im 19. Jahrhundert, Thomas Hellmuth

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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Titel
Frankreich im 19. Jahrhundert
Untertitel
Eine Kulturgeschichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Hellmuth
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
382
ISBN10
3205210379
ISBN13
9783205210375
Reihe
Beschreibung
Frankreich im 19. Das erinnert an prunkvolle Boulevards, an Weltausstellungen, an den Eiffelturm - das Symbol der burgerlichen Fortschrittseuphorie -, an rauschende Feste, aber auch an verkannte Kunstler, an die Boheme des Montmartre, an weibliche Aktmodelle, an Kabaretts und Tanzlokale. Eine widerspruchliche und abenteuerliche Welt tut sich auf, die aber durch ein burgerliches Gesellschaftsmodell, das sich seit der Aufklarung durchzusetzen begonnen hatte, gepragt war. Ein burgerlicher Werte- und Normenkanon erfasste alle Bereiche des Lebens, definierte einen spezifischen, noch heute aktuellen Freiheitsbegriff, die "eingezaunte Freiheit", und gab vor, wie die Burgerin und der Burger sich zu kleiden, zu bewegen und zu kommunizieren hatten. Das Buch geht diesen Phanomenen nach, taucht dabei ein in die landlichen Gesellschaften, die zunehmend verburgerlicht wurden, und begibt sich auf die Spuren der bunten und widerspruchlichen literarischen, kunstlerischen und politischen Bewegungen. Den Leserinnen und Lesern eroffnet sich ein faszinierender und vielschichtiger, uber den nationalen "Tellerrand" hinausreichender Einblick in das so genannte "burgerliche Zeitalter".