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World of Warcraft am Pranger

Quo vadis, Computerspiele-Branche?

Autor*innen

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Wir leben in einer Zeit, in der wir davon berichten können, wie wir die steilsten Berge bestiegen, die heißesten Wüsten leergefegt, die tiefsten Meere erforscht und die düstersten Wälder durchwandert haben, ohne dabei auch nur einen Schritt vor die Tür gesetzt zu haben. Es ist eine Zeit, in der wir nicht mehr auf Bäume klettern oder Legosteine aufeinandersetzen, sondern ganz einfach auf Einloggen klicken... Dann lassen wir die Erde erbeben, den Feind erzittern und unsere Macht versprühen. Als des Kampfes lust'ge Kriegskünstler stapfen wir durch die Länder Azeroths, während wir mit jeder Spielminute mehr Ruhm und Ehre erringen, als gäbe es nichts Notwendigeres. Gleich den Rhythmen der Kriegstrommeln, donnern wir mit unsresgleichen gegen die Mauern der Feinde und bereiten ihnen das Mahl eines jähen Endes. Doch bleibt es stets eine Frage der Zeit, bis wir erkennen, dass wir es sind, die hinabsteigen in ihre dunklen, feuchten Gräber, uns mit jedem Spatenstich bloß selbst vergraben und uns schlussendlich doch noch unserem Verstand unterwerfen müssen. Gelobt seist du, World of Warcraft.

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World of Warcraft am Pranger, Matthias Theiser

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
World of Warcraft am Pranger
Untertitel
Quo vadis, Computerspiele-Branche?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Matthias Theiser
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
ISBN10
3839199085
ISBN13
9783839199084
Reihe
Beschreibung
Wir leben in einer Zeit, in der wir davon berichten können, wie wir die steilsten Berge bestiegen, die heißesten Wüsten leergefegt, die tiefsten Meere erforscht und die düstersten Wälder durchwandert haben, ohne dabei auch nur einen Schritt vor die Tür gesetzt zu haben. Es ist eine Zeit, in der wir nicht mehr auf Bäume klettern oder Legosteine aufeinandersetzen, sondern ganz einfach auf Einloggen klicken... Dann lassen wir die Erde erbeben, den Feind erzittern und unsere Macht versprühen. Als des Kampfes lust'ge Kriegskünstler stapfen wir durch die Länder Azeroths, während wir mit jeder Spielminute mehr Ruhm und Ehre erringen, als gäbe es nichts Notwendigeres. Gleich den Rhythmen der Kriegstrommeln, donnern wir mit unsresgleichen gegen die Mauern der Feinde und bereiten ihnen das Mahl eines jähen Endes. Doch bleibt es stets eine Frage der Zeit, bis wir erkennen, dass wir es sind, die hinabsteigen in ihre dunklen, feuchten Gräber, uns mit jedem Spatenstich bloß selbst vergraben und uns schlussendlich doch noch unserem Verstand unterwerfen müssen. Gelobt seist du, World of Warcraft.