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Verschlossene Kammern

Gedichte

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  • 47 Seiten
  • 2 Lesestunden

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Marion Poschmann spricht in ihren Gedichten Gefühle nicht direkt an, sondern bindet sie an Ojekte. Dabei verschiebt sie die Grenzen zwischen inneren Zuständen und äußeren Materialien, zeigt das Ich in dieser paradoxen Bewegung. Die Gedichte tragen in einer erkennbaren eigenen Melodie ferne Landschaften und nahe Räume vors Auge. Reich ist das Inventar, bewundernswerter sprachlicher Reichtum. Ihre poetische Welt beginnt in der Topographie bekannter Erfahrungen, um von dort das Fremde, Ungewöhnliche aufzurufen. Ob "Merkblätter für flachgelegte Häuser", eine "Barocke Serie" oder das Verschwinden im weiß in "Sibirischen Elegien", sie verliehrt sich nicht im kunstvollen Gestalten. Immer führt ihr genauer Sprachfluss in eindrucksvollen metaphorischen Wendungen durch die drei verschiedenen Kapitel ihres ersten Gedichtbandes.

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Verschlossene Kammern, Marion Poschmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Titel
Verschlossene Kammern
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marion Poschmann
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
47
ISBN10
3933156769
ISBN13
9783933156761
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Marion Poschmann spricht in ihren Gedichten Gefühle nicht direkt an, sondern bindet sie an Ojekte. Dabei verschiebt sie die Grenzen zwischen inneren Zuständen und äußeren Materialien, zeigt das Ich in dieser paradoxen Bewegung. Die Gedichte tragen in einer erkennbaren eigenen Melodie ferne Landschaften und nahe Räume vors Auge. Reich ist das Inventar, bewundernswerter sprachlicher Reichtum. Ihre poetische Welt beginnt in der Topographie bekannter Erfahrungen, um von dort das Fremde, Ungewöhnliche aufzurufen. Ob "Merkblätter für flachgelegte Häuser", eine "Barocke Serie" oder das Verschwinden im weiß in "Sibirischen Elegien", sie verliehrt sich nicht im kunstvollen Gestalten. Immer führt ihr genauer Sprachfluss in eindrucksvollen metaphorischen Wendungen durch die drei verschiedenen Kapitel ihres ersten Gedichtbandes.