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Virginia Woolf schreibt die Romane am Morgen, das Tagebuch am späten Nachmittag, nach dem Tee. In diesen Aufzeichnungen ist sie besonders offen und direkt: hier finden sich die literarische Welt von Bloomsbury und die Einsamkeit, die glückliche Ehe mit Léonard und die neue Freundschaft mit Vita Sackville-West. Alles ist mit außergewöhnlicher Klarheit festgehalten, alles ist geprägt von der Suche nach einer malerischen und lyrischen Schrift. Für Woolf löst das Schreiben des Tagebuchs "die Bindungen", es hilft, "sich der Worte zu bemächtigen". Daher hat das Tagebuch von 1925 bis 1930 eine außergewöhnliche Bedeutung, da es den Höhepunkt ihrer literarischen Tätigkeit darstellt: es sind die Jahre der produktivsten Zweifel an der neuen Schrift, die sie entwickelt, es sind die Jahre, in denen die Erfolge von "Mrs. Dalloway", "Zum Leuchtturm" und "Orlando" aufeinanderfolgen.
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1925-1930, Maria Bosse-Sporleder
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1999
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- (Hardcover)
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- Titel
- 1925-1930
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Maria Bosse-Sporleder
- Verlag
- S. FISCHER
- Erscheinungsdatum
- 1999
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 551
- ISBN10
- 3100925599
- ISBN13
- 9783100925596
- Schlagwörter
- Belletristik, Historisches Thema, Wahre Geschichten, Biografien, Klassiker, Autobiografien & Memoiren, 20. Jahrhundert, Tagebücher
- Beschreibung
- Virginia Woolf schreibt die Romane am Morgen, das Tagebuch am späten Nachmittag, nach dem Tee. In diesen Aufzeichnungen ist sie besonders offen und direkt: hier finden sich die literarische Welt von Bloomsbury und die Einsamkeit, die glückliche Ehe mit Léonard und die neue Freundschaft mit Vita Sackville-West. Alles ist mit außergewöhnlicher Klarheit festgehalten, alles ist geprägt von der Suche nach einer malerischen und lyrischen Schrift. Für Woolf löst das Schreiben des Tagebuchs "die Bindungen", es hilft, "sich der Worte zu bemächtigen". Daher hat das Tagebuch von 1925 bis 1930 eine außergewöhnliche Bedeutung, da es den Höhepunkt ihrer literarischen Tätigkeit darstellt: es sind die Jahre der produktivsten Zweifel an der neuen Schrift, die sie entwickelt, es sind die Jahre, in denen die Erfolge von "Mrs. Dalloway", "Zum Leuchtturm" und "Orlando" aufeinanderfolgen.
