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Péladan (1858-1918), angeblich ein Abkömmling bretonischer Könige, erschafft mit diesem Roman eine fesselnde Dichtung, die sich in zügigem Tempo entfaltet und deren Faszination bis zur letzten Seite anhält. Die "Allmacht des Goldes" erschüttert das Innere, während sie die Höhen der geistigen Menschlichkeit meidet und ungehindert in die Niederungen des Lebens strömt. Halb lyrisch, halb dramatisch singt die moderne Seele einen majestätischen Gesang, während sie im größten Liebesglück bedrängt und schließlich vom Unglück verfolgt aufgeben muss. Doch selbst im Untergang bleibt sie rein. Bihn und Sela sind Menschen, die keine Kompromisse kennen und daran scheitern. Bihn, ein begabter Musiker, kann seine Familie nicht ausreichend unterstützen und wird erst mit seiner "Messe des Goldes" berühmt, nachdem er wahnsinnig geworden ist. Sela hingegen tut alles, um ihre Kinder zu schützen, und stirbt daran. Der Stoff spiegelt das Schicksal einer überirdischen Liebe und vereint Elemente antiker Tragödien mit der abendländischen Liebestragik. Die Sprache des Romans ist visionär und schön, ohne vor der Realität zurückzuschrecken. Péladan gelingt ein faszinierendes Schauspiel, das ihn wie einen Phönix emporsteigen lässt. Er gehört mit seinen Romanen auf eine Stufe mit Joris-Karl Huysmans oder Gustav Meyrink und erkundet die "Innenräume der Seele". Seine Werke gedeihen in einer Atmosphäre, in der Theosophie, Magie und Okkultismus zentrale Rollen
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Das allmächtige Gold, Sâr Joséphin Péladan
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2021
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- (Paperback)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Das allmächtige Gold
- Untertitel
- Roman
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Sâr Joséphin Péladan
- Verlag
- H. Frietsch Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2021
- Einband
- Paperback
- ISBN10
- 3937592393
- ISBN13
- 9783937592398
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historisches Thema
- Beschreibung
- Péladan (1858-1918), angeblich ein Abkömmling bretonischer Könige, erschafft mit diesem Roman eine fesselnde Dichtung, die sich in zügigem Tempo entfaltet und deren Faszination bis zur letzten Seite anhält. Die "Allmacht des Goldes" erschüttert das Innere, während sie die Höhen der geistigen Menschlichkeit meidet und ungehindert in die Niederungen des Lebens strömt. Halb lyrisch, halb dramatisch singt die moderne Seele einen majestätischen Gesang, während sie im größten Liebesglück bedrängt und schließlich vom Unglück verfolgt aufgeben muss. Doch selbst im Untergang bleibt sie rein. Bihn und Sela sind Menschen, die keine Kompromisse kennen und daran scheitern. Bihn, ein begabter Musiker, kann seine Familie nicht ausreichend unterstützen und wird erst mit seiner "Messe des Goldes" berühmt, nachdem er wahnsinnig geworden ist. Sela hingegen tut alles, um ihre Kinder zu schützen, und stirbt daran. Der Stoff spiegelt das Schicksal einer überirdischen Liebe und vereint Elemente antiker Tragödien mit der abendländischen Liebestragik. Die Sprache des Romans ist visionär und schön, ohne vor der Realität zurückzuschrecken. Péladan gelingt ein faszinierendes Schauspiel, das ihn wie einen Phönix emporsteigen lässt. Er gehört mit seinen Romanen auf eine Stufe mit Joris-Karl Huysmans oder Gustav Meyrink und erkundet die "Innenräume der Seele". Seine Werke gedeihen in einer Atmosphäre, in der Theosophie, Magie und Okkultismus zentrale Rollen