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Elternschaft zwischen Rollenkonflikten und Gewinnpotenzialen - Risikonarrationen im Elternratgeber und Familienroman der Gegenwa

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  • 312 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Ein Blick in öffentlich-mediale Debatten zeigt, dass eine Familiengründung in der Gegenwartsgesellschaft nicht mehr als selbstverständlich wahrgenommen, sondern unter einer Risikoperspektive verhandelt wird, indem Schäden und Gewinne mit der Entscheidung für oder gegen Kinder gekoppelt werden. Diesem Phänomen und seiner literarischen Repräsentation widmet sich die Arbeit, die Risiko im Rekurs auf soziologische Theorien als ein spezifisch modernes Kommunikations- und Kulturmuster versteht, das überdies stark geschlechtlich konnotiert ist. In Form einer intersektionalen Verknüpfung der Analysekategorien Risiko und Gender fragt die Arbeit einerseits danach, wie Riskanz, Familie und Gender diskursiv verwoben und welche ‚Geschlechterrisiken‘ einer Familiengründung narrativ vermittelt werden. In der Gegenüberstellung pragmatischer und literarischer Texte der Gegenwart, genauer: Elternratgeber und Familienromane, lotet die Arbeit andererseits die Rolle von Literatur(en) in medialen Prozessen der Risikokonstruktionen und -konstitution aus.

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Elternschaft zwischen Rollenkonflikten und Gewinnpotenzialen - Risikonarrationen im Elternratgeber und Familienroman der Gegenwa, Maike Nikolai-Fröhlich

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Elternschaft zwischen Rollenkonflikten und Gewinnpotenzialen - Risikonarrationen im Elternratgeber und Familienroman der Gegenwa
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
312
ISBN10
3960234716
ISBN13
9783960234715
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Ein Blick in öffentlich-mediale Debatten zeigt, dass eine Familiengründung in der Gegenwartsgesellschaft nicht mehr als selbstverständlich wahrgenommen, sondern unter einer Risikoperspektive verhandelt wird, indem Schäden und Gewinne mit der Entscheidung für oder gegen Kinder gekoppelt werden. Diesem Phänomen und seiner literarischen Repräsentation widmet sich die Arbeit, die Risiko im Rekurs auf soziologische Theorien als ein spezifisch modernes Kommunikations- und Kulturmuster versteht, das überdies stark geschlechtlich konnotiert ist. In Form einer intersektionalen Verknüpfung der Analysekategorien Risiko und Gender fragt die Arbeit einerseits danach, wie Riskanz, Familie und Gender diskursiv verwoben und welche ‚Geschlechterrisiken‘ einer Familiengründung narrativ vermittelt werden. In der Gegenüberstellung pragmatischer und literarischer Texte der Gegenwart, genauer: Elternratgeber und Familienromane, lotet die Arbeit andererseits die Rolle von Literatur(en) in medialen Prozessen der Risikokonstruktionen und -konstitution aus.