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Dreizehn nicht geheuere Geschichten

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Jahnn wählte die Geschichten, die ursprünglich als Exempla in seinen Romanen erschienen, zur gesonderten Veröffentlichung aus. Sie spiegeln seine Weltanschauung eines harmonischen Universums wider, in dem der Mensch Teil einer endlosen Kette ist, verbunden einerseits mit seinen Vorfahren, die ihre Taten durch ihre Werke weitergeben, und andererseits mit der Zukunft durch die ewige Wiederholung des Prozesses der Natur. Für Jahnn war der Sinn des Lebens, dass es keine Antworten gibt und dass der Mensch eine unbekannte Größe ist. Die tragische Ernsthaftigkeit des Lebens ist jedoch nicht ohne Hoffnung, denn der Mensch ist ein verantwortungsbewusstes Wesen, und in dieser Welt, die Liebe und Barmherzigkeit benötigt, ist er der einzige, der bedingungslose Liebe bieten kann. Jahnns Werk wird als eine Wiederholung, in modernem Gewand, bestimmter Aspekte des Gilgamesch-Epos betrachtet; seine Motive stammen davon, seine Charaktere sind Archetypen.

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Dreizehn nicht geheuere Geschichten, Hans Henny Jahnn

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Dreizehn nicht geheuere Geschichten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Henny Jahnn
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
ISBN10
3379000965
ISBN13
9783379000963
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Jahnn wählte die Geschichten, die ursprünglich als Exempla in seinen Romanen erschienen, zur gesonderten Veröffentlichung aus. Sie spiegeln seine Weltanschauung eines harmonischen Universums wider, in dem der Mensch Teil einer endlosen Kette ist, verbunden einerseits mit seinen Vorfahren, die ihre Taten durch ihre Werke weitergeben, und andererseits mit der Zukunft durch die ewige Wiederholung des Prozesses der Natur. Für Jahnn war der Sinn des Lebens, dass es keine Antworten gibt und dass der Mensch eine unbekannte Größe ist. Die tragische Ernsthaftigkeit des Lebens ist jedoch nicht ohne Hoffnung, denn der Mensch ist ein verantwortungsbewusstes Wesen, und in dieser Welt, die Liebe und Barmherzigkeit benötigt, ist er der einzige, der bedingungslose Liebe bieten kann. Jahnns Werk wird als eine Wiederholung, in modernem Gewand, bestimmter Aspekte des Gilgamesch-Epos betrachtet; seine Motive stammen davon, seine Charaktere sind Archetypen.