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Picasso. Malen gegen die Zeit

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Kein anderer Maler hat einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts gehabt als Pablo Picasso. Unter den vielen Phasen und Stilen seines Schaffens nimmt Picassos späte Periode, die er bis zu seinem Tod 1973 in Mougins im Süden Frankreichs verbrachte, eine ganz besondere Stellung ein. Die stark aufgeladenen Gemälde, die Picasso in den letzten zehn Jahren seines Lebens schuf und oft Nahaufnahmen von Küssen oder Kopulation zeigen, scheinen mit aller Kraft an der intensiven Sinnlichkeit des Künstlers und seinem Verlangen nach Umarmung festzuhalten. Sie sind von einer großen Unruhe geprägt, deren Ziel es sein muss, den Tod selbst zu exorzieren. "Wilde" Gemälde, die schnell von Picassos meisterhafter Hand ausgeführt wurden, stehen in starkem Kontrast zu den detaillierten, sorgfältig ausgeführten Zeichnungen derselben Periode, die von einer einzigartigen Freude am Erzählen geprägt sind. Dieser umfassende neue Band, herausgegeben von Werner Spies, untersucht fast 200 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen, und beleuchtet die spezifischen Methoden und Dialektiken in Picassos späterem Werk. Insbesondere wird das Gefühl des künstlerischen Rennens gegen die Zeit durch den spannenden Dialog zwischen Malerei und Zeichnung deutlich.

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Picasso. Malen gegen die Zeit, Werner Spies

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover)
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Titel
Picasso. Malen gegen die Zeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Werner Spies
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
303
ISBN10
3926154853
ISBN13
9783926154859
Reihe
Beschreibung
Kein anderer Maler hat einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts gehabt als Pablo Picasso. Unter den vielen Phasen und Stilen seines Schaffens nimmt Picassos späte Periode, die er bis zu seinem Tod 1973 in Mougins im Süden Frankreichs verbrachte, eine ganz besondere Stellung ein. Die stark aufgeladenen Gemälde, die Picasso in den letzten zehn Jahren seines Lebens schuf und oft Nahaufnahmen von Küssen oder Kopulation zeigen, scheinen mit aller Kraft an der intensiven Sinnlichkeit des Künstlers und seinem Verlangen nach Umarmung festzuhalten. Sie sind von einer großen Unruhe geprägt, deren Ziel es sein muss, den Tod selbst zu exorzieren. "Wilde" Gemälde, die schnell von Picassos meisterhafter Hand ausgeführt wurden, stehen in starkem Kontrast zu den detaillierten, sorgfältig ausgeführten Zeichnungen derselben Periode, die von einer einzigartigen Freude am Erzählen geprägt sind. Dieser umfassende neue Band, herausgegeben von Werner Spies, untersucht fast 200 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen, und beleuchtet die spezifischen Methoden und Dialektiken in Picassos späterem Werk. Insbesondere wird das Gefühl des künstlerischen Rennens gegen die Zeit durch den spannenden Dialog zwischen Malerei und Zeichnung deutlich.