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Lehrbuch der Psychiatrie

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Auszug: Das Buch soll das dem Mediziner für die Praxis notwendige Wissen vermitteln helfen. Es setzt aber zu einem vollen Verständnis den Besuch der psychiatrischen Klinik voraus, die die Darstellung illustriert und vor allem zeigt, was die psychiatrischen Benennungen wirklich meinen. Leider bedeuten diese von Lehrer zu Lehrer nicht das Gleiche, und noch schlimmer ist, daß die dahinter steckenden Begriffe zu einem nicht kleinen Teil auch nicht einheitlich sind und sogar oft der nötigen Klarheit entbehren. Ich habe mich bemüht, mit scharfen Begriffen zu arbeiten, und, wo das noch nicht möglich ist, den Mangel ins Licht zu setzen; unscharfe Begriffe, die für klare gehalten werden, schaden einem wirklichen Verständnis viel mehr als Nichtwissen. Die Rücksicht auf den Umfang des Buches machte es unvermeidlich, die psychologischen Darstellungen gegenüber der unendlichen Mannigfaltigkeit des Gegenstandes etwas zu systematisieren.

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Lehrbuch der Psychiatrie, Eugen Bleuler

Sprache
Erscheinungsdatum
1972
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eugen Bleuler
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1972
Einband
Hardcover
ISBN10
3540059601
ISBN13
9783540059608
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Auszug: Das Buch soll das dem Mediziner für die Praxis notwendige Wissen vermitteln helfen. Es setzt aber zu einem vollen Verständnis den Besuch der psychiatrischen Klinik voraus, die die Darstellung illustriert und vor allem zeigt, was die psychiatrischen Benennungen wirklich meinen. Leider bedeuten diese von Lehrer zu Lehrer nicht das Gleiche, und noch schlimmer ist, daß die dahinter steckenden Begriffe zu einem nicht kleinen Teil auch nicht einheitlich sind und sogar oft der nötigen Klarheit entbehren. Ich habe mich bemüht, mit scharfen Begriffen zu arbeiten, und, wo das noch nicht möglich ist, den Mangel ins Licht zu setzen; unscharfe Begriffe, die für klare gehalten werden, schaden einem wirklichen Verständnis viel mehr als Nichtwissen. Die Rücksicht auf den Umfang des Buches machte es unvermeidlich, die psychologischen Darstellungen gegenüber der unendlichen Mannigfaltigkeit des Gegenstandes etwas zu systematisieren.