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Lehrbuch der Psychiatrie

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  • 706 Seiten
  • 25 Lesestunden

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Auszug: Das Buch soll das dem Mediziner für die Praxis notwendige Wissen vermitteln helfen. Es setzt aber zu einem vollen Verständnis den Besuch der psychiatrischen Klinik voraus, die die Darstellung illustriert und vor allem zeigt, was die psychiatrischen Benennungen wirklich meinen. Leider bedeuten diese von Lehrer zu Lehrer nicht das Gleiche, und noch schlimmer ist, daß die dahinter steckenden Begriffe zu einem nicht kleinen Teil auch nicht einheitlich sind und sogar oft der nötigen Klarheit entbehren. Ich habe mich bemüht, mit scharfen Begriffen zu arbeiten, und, wo das noch nicht möglich ist, den Mangel ins Licht zu setzen; unscharfe Begriffe, die für klare gehalten werden, schaden einem wirklichen Verständnis viel mehr als Nichtwissen. Die Rücksicht auf den Umfang des Buches machte es unvermeidlich, die psychologischen Darstellungen gegenüber der unendlichen Mannigfaltigkeit des Gegenstandes etwas zu systematisieren.

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Lehrbuch der Psychiatrie, Manfred Bleuler, Eugen Bleuler

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Erscheinungsdatum
1979
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1979
Einband
Hardcover
Seitenzahl
706
ISBN10
3540093354
ISBN13
9783540093350
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Auszug: Das Buch soll das dem Mediziner für die Praxis notwendige Wissen vermitteln helfen. Es setzt aber zu einem vollen Verständnis den Besuch der psychiatrischen Klinik voraus, die die Darstellung illustriert und vor allem zeigt, was die psychiatrischen Benennungen wirklich meinen. Leider bedeuten diese von Lehrer zu Lehrer nicht das Gleiche, und noch schlimmer ist, daß die dahinter steckenden Begriffe zu einem nicht kleinen Teil auch nicht einheitlich sind und sogar oft der nötigen Klarheit entbehren. Ich habe mich bemüht, mit scharfen Begriffen zu arbeiten, und, wo das noch nicht möglich ist, den Mangel ins Licht zu setzen; unscharfe Begriffe, die für klare gehalten werden, schaden einem wirklichen Verständnis viel mehr als Nichtwissen. Die Rücksicht auf den Umfang des Buches machte es unvermeidlich, die psychologischen Darstellungen gegenüber der unendlichen Mannigfaltigkeit des Gegenstandes etwas zu systematisieren.