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Kleiner Diskurs über die Hölle

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In der Heiligen Schrift gibt es zwei Gruppen von Aussagen vom Gericht über die Menschen. Die eine betont, d Christus für alle Menschen gelitten hat und gestorben ist, d Gott unbedingt das Heil aller will. Die andere Gruppe spricht eindeutig vom Gericht und von der Verurteilung derer, die sich ihrer Nächsten nicht erbarmten, und darum mit ewiger Verdammung bestraft werden. Dieser scheinbare Widerspruch verbietet es uns, im voraus wissen zu wollen, wie das Gericht Gottes Wir stehen ganz und gar unter dem Gericht und haben kein Recht und keine Möglichkeit, dem Richter vorweg in die Karten zu schauen. Die Rede über die Hölle hat nur einen ... den Menschen dahin zu bringen, sein Leben im Angesicht der realen Möglichkeit ewigen Scheiterns zu meistern und die Offenbarung als einen Anspruch von letzter Ernsthaftigkeit zu verstehen (J. Ratzinger). Das ernsteste, was es gibt, ist nicht die Strafgerechtigkeit Gottes, sondern seine Liebe. Darum ist die Hoffnung für alle dem Christen nicht nur möglich, sondern geradezu geboten.

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Kleiner Diskurs über die Hölle, Hans Urs von Balthasar

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Kleiner Diskurs über die Hölle
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
54
ISBN10
3796606415
ISBN13
9783796606410
Reihe
Beschreibung
In der Heiligen Schrift gibt es zwei Gruppen von Aussagen vom Gericht über die Menschen. Die eine betont, d Christus für alle Menschen gelitten hat und gestorben ist, d Gott unbedingt das Heil aller will. Die andere Gruppe spricht eindeutig vom Gericht und von der Verurteilung derer, die sich ihrer Nächsten nicht erbarmten, und darum mit ewiger Verdammung bestraft werden. Dieser scheinbare Widerspruch verbietet es uns, im voraus wissen zu wollen, wie das Gericht Gottes Wir stehen ganz und gar unter dem Gericht und haben kein Recht und keine Möglichkeit, dem Richter vorweg in die Karten zu schauen. Die Rede über die Hölle hat nur einen ... den Menschen dahin zu bringen, sein Leben im Angesicht der realen Möglichkeit ewigen Scheiterns zu meistern und die Offenbarung als einen Anspruch von letzter Ernsthaftigkeit zu verstehen (J. Ratzinger). Das ernsteste, was es gibt, ist nicht die Strafgerechtigkeit Gottes, sondern seine Liebe. Darum ist die Hoffnung für alle dem Christen nicht nur möglich, sondern geradezu geboten.