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Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen für Studierende und Ärzte

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  • 503 Seiten
  • 18 Lesestunden

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In der heutigen Praxis sind Kenntnisse über Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie deren Erkrankungen von großer Bedeutung. Historisch bedingt war das Verständnis von Syphilis früher stark eingeschränkt, da die sichtbaren Symptome hauptsächlich auf die Haut beschränkt waren. Dies führte zu einer verengten Sichtweise in der Dermatologie. Eine Forderung, die bereits von JORDAN aufgestellt wurde, besagt, dass Dermatologen klinisch mit histologischen Kenntnissen arbeiten sollten. Die Dermatologie entwickelte sich erst, als sie sich von der inneren Medizin abgrenzte und die Syphilidologie aus der Chirurgie herausgelöst wurde. Die Haut ist Teil des Gesamtorganismus, und Dermatosen können durch gestörte Funktionen innerer Organe beeinflusst werden. Die methodische Grundlage der Dermatologie ist die Morphologie, wobei die Hauptuntersuchungsmethode die präzise Inspektion ist. Dermatologische Probleme müssen aus einer funktionellen Perspektive betrachtet werden, was sowohl für die makroskopische als auch für die mikroskopische Morphologie gilt. Der Dermatologe, der auch Histologe ist, erfasst durch diese umfassende Betrachtungsweise die Komplexität der dermatologischen Erkrankungen.

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Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen für Studierende und Ärzte, Wolfhard Sauerbrey, Theodor Nasemann

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Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
503
ISBN10
3540177299
ISBN13
9783540177296
Reihe
Beschreibung
In der heutigen Praxis sind Kenntnisse über Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie deren Erkrankungen von großer Bedeutung. Historisch bedingt war das Verständnis von Syphilis früher stark eingeschränkt, da die sichtbaren Symptome hauptsächlich auf die Haut beschränkt waren. Dies führte zu einer verengten Sichtweise in der Dermatologie. Eine Forderung, die bereits von JORDAN aufgestellt wurde, besagt, dass Dermatologen klinisch mit histologischen Kenntnissen arbeiten sollten. Die Dermatologie entwickelte sich erst, als sie sich von der inneren Medizin abgrenzte und die Syphilidologie aus der Chirurgie herausgelöst wurde. Die Haut ist Teil des Gesamtorganismus, und Dermatosen können durch gestörte Funktionen innerer Organe beeinflusst werden. Die methodische Grundlage der Dermatologie ist die Morphologie, wobei die Hauptuntersuchungsmethode die präzise Inspektion ist. Dermatologische Probleme müssen aus einer funktionellen Perspektive betrachtet werden, was sowohl für die makroskopische als auch für die mikroskopische Morphologie gilt. Der Dermatologe, der auch Histologe ist, erfasst durch diese umfassende Betrachtungsweise die Komplexität der dermatologischen Erkrankungen.