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Die Legende von der Christlichen Moral

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  • 256 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Sind Kirchen und die christliche Religion tatsächlich moralisch kompetent, wie sie behaupten? Diese Frage wirft Zweifel auf, da gläubige Christen zu wichtigen moralischen Themen oft gegensätzliche Positionen vertreten: von Pazifismus bis Kriegsbereitschaft, von Sozialismus bis Kapitalismus, von Gleichberechtigung bis Unterordnung der Frau, sowie zu Themen wie gleichgeschlechtlicher Liebe und Sterbehilfe. Diese moralische Orientierungslosigkeit ist bemerkenswert für eine Religion, die sich als Hüterin der Moral versteht. Andreas Edmüller kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Das Christentum hat keine ernstzunehmende Morallehre. Stattdessen findet man ein inkohärentes und unsystematisches Konglomerat aus Geboten, Verboten, Gleichnissen und biblischen Erzählungen, das oft auf Autoritäten, antike Präzedenzfälle und fragwürdige Interpretationen der heiligen Schriften zurückgreift. Selbst wenn es mehr gäbe, wäre eine vernünftige Begründung nicht möglich. Das gesamte Konstrukt der christlichen Moral erscheint wie eine esoterische Pseudo-Lehre. Edmüllers Fazit ist klar: Die moralische Relevanz des Christentums ist in verantwortungsvollen Diskussionen vernachlässigbar, und oft sind christliche Positionen sogar schädlich.

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Die Legende von der Christlichen Moral, Andreas Edmüller

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Die Legende von der Christlichen Moral
Sprache
Deutsch
Verlag
Tectum
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
256
ISBN10
3828836550
ISBN13
9783828836556
Reihe
Schlagwörter
Esoterik & Religion
Beschreibung
Sind Kirchen und die christliche Religion tatsächlich moralisch kompetent, wie sie behaupten? Diese Frage wirft Zweifel auf, da gläubige Christen zu wichtigen moralischen Themen oft gegensätzliche Positionen vertreten: von Pazifismus bis Kriegsbereitschaft, von Sozialismus bis Kapitalismus, von Gleichberechtigung bis Unterordnung der Frau, sowie zu Themen wie gleichgeschlechtlicher Liebe und Sterbehilfe. Diese moralische Orientierungslosigkeit ist bemerkenswert für eine Religion, die sich als Hüterin der Moral versteht. Andreas Edmüller kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Das Christentum hat keine ernstzunehmende Morallehre. Stattdessen findet man ein inkohärentes und unsystematisches Konglomerat aus Geboten, Verboten, Gleichnissen und biblischen Erzählungen, das oft auf Autoritäten, antike Präzedenzfälle und fragwürdige Interpretationen der heiligen Schriften zurückgreift. Selbst wenn es mehr gäbe, wäre eine vernünftige Begründung nicht möglich. Das gesamte Konstrukt der christlichen Moral erscheint wie eine esoterische Pseudo-Lehre. Edmüllers Fazit ist klar: Die moralische Relevanz des Christentums ist in verantwortungsvollen Diskussionen vernachlässigbar, und oft sind christliche Positionen sogar schädlich.