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Hermetismus und Entfremdung durchdringen die ikonoklastischen Werke von Raymond Pettibon, Tony Oursler und Thomas Schütte. Obwohl Pettibon die Form klassischer Comic-Zellen annimmt, lesen sich die Inhalte seiner Zeichnungen und die dazugehörigen handschriftlichen Kritzeleien eher wie innere Monologe als wie narrative Bildunterschriften. Ebenso verbal, jedoch viel eindringlicher, genießen Ourslers paranoide Videoskulpturen den Riss zwischen temporärer Video-Projektion und statischer skulpturaler Form. Seine Arbeiten sind sowohl hypnotisierend als auch frustrierend und fordern die Betrachter heraus, den Stecker zu ziehen. Im Gegensatz dazu zeugen Schüttes Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen still von der Lage des Individuums innerhalb der institutionellen Machtstrukturen, die unsere Existenz kontrollieren, sichtbar und unsichtbar.
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Parkett, Thomas Schütte, Raymond Pettibon
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1996
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- (Paperback)
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