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Betriebsstörung

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Gustav Ernst, ein bekannter Autor und Herausgeber der Literaturzeitschrift kolik, ist ein intimer Kenner der österreichischen Literaturszene. In seiner typischen, direkten Art präsentiert er eine Betriebs(störungs)satire, die die Leser fesseln wird. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einer einflussreichen Literaturkritikerin, die in Opatija über die Uferpromenade gestoßen wird und damit zum lebhaften Gesprächsthema wird. Die Frage nach dem Täter – ihr Ehemann, ein älterer Dichter, sein jüngerer literarischer Antipode oder der Kulturredakteur – wird in Ernsts Prosa zur Nebensache. Diese versteht sich nicht als Krimiparodie, sondern als kritische Abrechnung mit einem überstrapazierten Genre. Die Figuren sind sowohl Prototypen als auch lebendige Charaktere, die in ihren Gesprächen über Sex unverblümt sind. Nina und Olga, Lehrerin und Apothekerin, sind beste Freundinnen und im Literaturbetrieb eher Randfiguren, stehen jedoch im Mittelpunkt der Handlung. Sie sorgen für einen unaufhörlichen Redefluss, der von Tratsch und Missverständnissen geprägt ist. Die Dialoge sind intensiv und oft nervig, während die Figuren sich gegenseitig herausfordern. Schlüsselromane sind oft indiskrete Fiktionen, und wer Ernsts Satire für Realität hält, wird sich darin wiederfinden.

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Betriebsstörung, Gustav Ernst

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Betriebsstörung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gustav Ernst
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
ISBN10
3854495706
ISBN13
9783854495703
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Gustav Ernst, ein bekannter Autor und Herausgeber der Literaturzeitschrift kolik, ist ein intimer Kenner der österreichischen Literaturszene. In seiner typischen, direkten Art präsentiert er eine Betriebs(störungs)satire, die die Leser fesseln wird. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einer einflussreichen Literaturkritikerin, die in Opatija über die Uferpromenade gestoßen wird und damit zum lebhaften Gesprächsthema wird. Die Frage nach dem Täter – ihr Ehemann, ein älterer Dichter, sein jüngerer literarischer Antipode oder der Kulturredakteur – wird in Ernsts Prosa zur Nebensache. Diese versteht sich nicht als Krimiparodie, sondern als kritische Abrechnung mit einem überstrapazierten Genre. Die Figuren sind sowohl Prototypen als auch lebendige Charaktere, die in ihren Gesprächen über Sex unverblümt sind. Nina und Olga, Lehrerin und Apothekerin, sind beste Freundinnen und im Literaturbetrieb eher Randfiguren, stehen jedoch im Mittelpunkt der Handlung. Sie sorgen für einen unaufhörlichen Redefluss, der von Tratsch und Missverständnissen geprägt ist. Die Dialoge sind intensiv und oft nervig, während die Figuren sich gegenseitig herausfordern. Schlüsselromane sind oft indiskrete Fiktionen, und wer Ernsts Satire für Realität hält, wird sich darin wiederfinden.