Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Endgame

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Dieses Einakter, geschrieben zwischen 1954 und 1956, erkundet Themen der Immobilität und des Versteckens. Die Hauptfigur, ein invalider und blinder Mann, ist in einen Rollstuhl gefesselt und wird von einem möglicherweise adoptiven Sohn, der selbst krank ist, geschoben. Der alte Mann hat noch seine Eltern, die von Zeit zu Zeit erscheinen und einen berührenden Dialog der Liebe bieten, trotz ihrer Verfassung. Die Dynamik zwischen den Charakteren erinnert an ein Schachspiel, in dem die beiden Protagonisten sich gegenseitig verletzen und Punkte in einem Spiel voller Zärtlichkeit, Hass und Sarkasmus markieren. Das Stück spielt auf einer direkten theatermäßigen Ebene, ohne komplexen Symbolismus, und zeichnet sich durch einen sehr einfachen Stil aus. Die Spannung liegt in der Frage, ob Clov, der Sohn, gehen wird oder nicht, ein Rätsel, das bis zum Ende bestehen bleibt. Obwohl Interpretationen eine "Botschaft" ansprechen, ist es wichtig, die Entdeckung der Sprache zu erkennen, die das Werk prägt. Die Alltagssprache ist explosiv und offenbart sowohl das Komische als auch das Tragische der menschlichen Existenz, ohne auf überflüssige Literatur zurückzugreifen.

Buchkauf

Endgame, Samuel Beckett

Sprache
Erscheinungsdatum
1974
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Diese Ausgabe ist leider nicht mehr verfügbar.
oder
Verfügbare Ausgabe ansehen

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,6
Sehr gut
1290 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Endgame
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Samuel Beckett
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1974
Einband
Paperback
ISBN10
3518066714
ISBN13
9783518066713
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Dieses Einakter, geschrieben zwischen 1954 und 1956, erkundet Themen der Immobilität und des Versteckens. Die Hauptfigur, ein invalider und blinder Mann, ist in einen Rollstuhl gefesselt und wird von einem möglicherweise adoptiven Sohn, der selbst krank ist, geschoben. Der alte Mann hat noch seine Eltern, die von Zeit zu Zeit erscheinen und einen berührenden Dialog der Liebe bieten, trotz ihrer Verfassung. Die Dynamik zwischen den Charakteren erinnert an ein Schachspiel, in dem die beiden Protagonisten sich gegenseitig verletzen und Punkte in einem Spiel voller Zärtlichkeit, Hass und Sarkasmus markieren. Das Stück spielt auf einer direkten theatermäßigen Ebene, ohne komplexen Symbolismus, und zeichnet sich durch einen sehr einfachen Stil aus. Die Spannung liegt in der Frage, ob Clov, der Sohn, gehen wird oder nicht, ein Rätsel, das bis zum Ende bestehen bleibt. Obwohl Interpretationen eine "Botschaft" ansprechen, ist es wichtig, die Entdeckung der Sprache zu erkennen, die das Werk prägt. Die Alltagssprache ist explosiv und offenbart sowohl das Komische als auch das Tragische der menschlichen Existenz, ohne auf überflüssige Literatur zurückzugreifen.