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Werner Schneyder über Sport

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  • 175 Seiten
  • 7 Lesestunden

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„Warum hat da einer die Idee, mich zu überreden, ein Buch über Sport zu schreiben? Was verspricht er sich davon? Ein satirisches Gemetzel? Ja glaubt der Mann denn wirklich, ein Satiriker sei ständig seinem Image verpflichtet? Gar keine Rede. Unsereiner hat auch sein Privatleben. Und da gehört bei mir Sport sehr dazu. Oder meint der Mann, ich wäre ein Fachmann? Ich könnte Erkenntnisse vermitteln? Nur, weil ich im Fernsehen gelegentlich über Sport... Als ob alle Leute, die im Fernsehen über Themen reden, notwendigerweise was davon verstehen? Nein, wenn ich über Sport schreibe, dann mach ich es keinem recht. Nicht dem Voyeur der Stänkerei, nicht dem Fachmann mit der Weihe der Zunft. Sport ist kein Thema für mich. Ich werde dieses Buch nicht schreiben. Aber ich werde - aus Dankbarkeit für das Angebot - diesem Verlag ein Vorwort für ein literarisches Sportbuch schreiben. Damit die Leute nicht hoffnungslos in die Irre gehen.“

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Werner Schneyder über Sport, Werner Schneyder

Sprache
Erscheinungsdatum
1982
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Titel
Werner Schneyder über Sport
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Werner Schneyder
Verlag
Bucher
Erscheinungsdatum
1982
Seitenzahl
175
ISBN10
3765803359
ISBN13
9783765803352
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
„Warum hat da einer die Idee, mich zu überreden, ein Buch über Sport zu schreiben? Was verspricht er sich davon? Ein satirisches Gemetzel? Ja glaubt der Mann denn wirklich, ein Satiriker sei ständig seinem Image verpflichtet? Gar keine Rede. Unsereiner hat auch sein Privatleben. Und da gehört bei mir Sport sehr dazu. Oder meint der Mann, ich wäre ein Fachmann? Ich könnte Erkenntnisse vermitteln? Nur, weil ich im Fernsehen gelegentlich über Sport... Als ob alle Leute, die im Fernsehen über Themen reden, notwendigerweise was davon verstehen? Nein, wenn ich über Sport schreibe, dann mach ich es keinem recht. Nicht dem Voyeur der Stänkerei, nicht dem Fachmann mit der Weihe der Zunft. Sport ist kein Thema für mich. Ich werde dieses Buch nicht schreiben. Aber ich werde - aus Dankbarkeit für das Angebot - diesem Verlag ein Vorwort für ein literarisches Sportbuch schreiben. Damit die Leute nicht hoffnungslos in die Irre gehen.“