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Die Politisierung des Abfalls

Elemente einer Kulturtheorie häuslicher Müllentsorgung

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  • 268 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Diese kulturwissenschaftliche Untersuchung befasst sich mit den sozialen und politischen Dimensionen des alltäglichen Abfalls. Im Fokus steht die Frage, wie das Müllentsorgen - vom Beginn der systematischen Abfallwirtschaft im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart - gesellschaftlich bewertet wird: als soziale Praxis der einen, als bloße Lebenserhaltung der anderen. Wie wird anhand von Bildern und Narrativen des Mülls ausgehandelt, wer Anteil hat am Gemeinsamen hat und wer davon ausgeschlossen bleibt, und wie werden diese Auf- und Zuteilungen legitimiert oder angefochten? Es geht um die Erkundung von Apologien der Ungleichheit und von widerständigen Momenten, die anhand von Figuren und Praktiken des Mülls entstehen. Als Beitrag zu den Discard Studies verdeutlicht die Studie insbesondere die politischen Dimensionen des Mülls und schafft darüber Anschlüsse an Diskussionen im Bereich Postcolonial Studies, Rassismusforschung und Geschlechterstudien.

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Die Politisierung des Abfalls, Laura Moisi

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Die Politisierung des Abfalls
Untertitel
Elemente einer Kulturtheorie häuslicher Müllentsorgung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Laura Moisi
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
268
ISBN13
9783111126807
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Diese kulturwissenschaftliche Untersuchung befasst sich mit den sozialen und politischen Dimensionen des alltäglichen Abfalls. Im Fokus steht die Frage, wie das Müllentsorgen - vom Beginn der systematischen Abfallwirtschaft im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart - gesellschaftlich bewertet wird: als soziale Praxis der einen, als bloße Lebenserhaltung der anderen. Wie wird anhand von Bildern und Narrativen des Mülls ausgehandelt, wer Anteil hat am Gemeinsamen hat und wer davon ausgeschlossen bleibt, und wie werden diese Auf- und Zuteilungen legitimiert oder angefochten? Es geht um die Erkundung von Apologien der Ungleichheit und von widerständigen Momenten, die anhand von Figuren und Praktiken des Mülls entstehen. Als Beitrag zu den Discard Studies verdeutlicht die Studie insbesondere die politischen Dimensionen des Mülls und schafft darüber Anschlüsse an Diskussionen im Bereich Postcolonial Studies, Rassismusforschung und Geschlechterstudien.