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Rekonstruktion des Verbotsirrtums: Die einheitliche Irrtumslehre

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Die Irrtumslehre ist traditionell ein unvermeidbares Thema in der Strafrechtswissenschaft und spiegelt die Grundhaltung der strafrechtlichen Zurechnung wider. Eine richtige Irrtumslehre hingegen soll die normative Zurechnung nach der Handlung und den subjektiven Zustand zum Zeitpunkt der Handlung miteinander verbinden. Die in dieser Arbeit vertretene "einheitliche Irrtumslehre" führt die Frage der strafrechtlichen Zurechnung auf die subjektive Natur der kognitiven Abweichung des Täters zurück. Im Rahmen der Strafrechtsdogmatik beruht die "einheitliche Irrtumslehre" auf einer Unterscheidung zweiter Stufe zwischen dem Wissen und dem Wollen des Täters. Diese Unterscheidung zweiter Stufe gründet auf der Beschränkung des Tatbestandsvorsatzes auf "Wissen und Wollen erster Stufe" und der Beschränkung der Unrechtseinsicht auf "Wissen und Wollen zweiter Stufe". Auf dieser Grundlage stellt die "einheitliche Irrtumslehre" bei der strafrechtlichen Zurechnungsfrage für die kognitive Abweichung auf die Vermeidbarkeit des "wusste, was er wollte" der Unrechtseinsicht ab.

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Rekonstruktion des Verbotsirrtums: Die einheitliche Irrtumslehre, He Liu

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Rekonstruktion des Verbotsirrtums: Die einheitliche Irrtumslehre
Sprache
Deutsch
Autor*innen
He Liu
Verlag
Nomos
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
234
ISBN13
9783756004331
Reihe
Beschreibung
Die Irrtumslehre ist traditionell ein unvermeidbares Thema in der Strafrechtswissenschaft und spiegelt die Grundhaltung der strafrechtlichen Zurechnung wider. Eine richtige Irrtumslehre hingegen soll die normative Zurechnung nach der Handlung und den subjektiven Zustand zum Zeitpunkt der Handlung miteinander verbinden. Die in dieser Arbeit vertretene "einheitliche Irrtumslehre" führt die Frage der strafrechtlichen Zurechnung auf die subjektive Natur der kognitiven Abweichung des Täters zurück. Im Rahmen der Strafrechtsdogmatik beruht die "einheitliche Irrtumslehre" auf einer Unterscheidung zweiter Stufe zwischen dem Wissen und dem Wollen des Täters. Diese Unterscheidung zweiter Stufe gründet auf der Beschränkung des Tatbestandsvorsatzes auf "Wissen und Wollen erster Stufe" und der Beschränkung der Unrechtseinsicht auf "Wissen und Wollen zweiter Stufe". Auf dieser Grundlage stellt die "einheitliche Irrtumslehre" bei der strafrechtlichen Zurechnungsfrage für die kognitive Abweichung auf die Vermeidbarkeit des "wusste, was er wollte" der Unrechtseinsicht ab.