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Politik im Krieg

Ferdinand III. von Toskana und das Großherzogtum Würzburg

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  • 600 Seiten
  • 21 Lesestunden

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Das Großherzogtum Würzburg im Krieg Loyaler Bruder des Kaisers von Österreich und zugleich willfähriger Rheinbundfürst Napoleons? Ferdinand III. von Toskana gestaltete seine Politik wirkmächtig in den engen Handlungsspielräumen des Weltkriegs. Für Habsburg nutzte er alle Ressourcen, auch die Soldaten Würzburgs, die massenhaft zwischen Weißrussland und Portugal starben.Die Untersuchung zum Großherzogtum Würzburg zeigt am Beispiel des Rheinbundfürsten und Zweitgeborenen der Habsburg-Lothringer, Ferdinand III. von Toskana (1769-1824), wie man im Weltkrieg der Sattelzeit militärisch zwar stets mindermächtig, aber dennoch erfolgreich eigenständige Politik gestalten konnte und offenbart dabei die politischen Mechanismen von Krieg. Eingekeilt zwischen seinem Kaiser-Bruder Franz in Wien und seinem Protecteur Napoleon in Paris, gelang es Ferdinand III. innerhalb seines begrenzten Handlungshorizonts realpolitisch geschickt, die ihm nicht nur in Würzburg zur Verfügung stehenden Ressourcen für sich persönlich und für die Dynastie Habsburg-Lothringen zu nutzen. Die Untersuchung folgt den "Ressourcen", die auf den Schlachtfeldern Europas verbluteten, in jeden Schützengraben und jede Feldschlacht, auch um den Anspruch moderner Militärgeschichte und ihren Perspektiven zur Geschichte der internationalen Beziehungen, der Sozial- und Dynastiegeschichte gerecht zu werden.

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Politik im Krieg, Maximilian Rückert

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Titel
Politik im Krieg
Untertitel
Ferdinand III. von Toskana und das Großherzogtum Würzburg
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
600
ISBN13
9783205214243
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Das Großherzogtum Würzburg im Krieg Loyaler Bruder des Kaisers von Österreich und zugleich willfähriger Rheinbundfürst Napoleons? Ferdinand III. von Toskana gestaltete seine Politik wirkmächtig in den engen Handlungsspielräumen des Weltkriegs. Für Habsburg nutzte er alle Ressourcen, auch die Soldaten Würzburgs, die massenhaft zwischen Weißrussland und Portugal starben.Die Untersuchung zum Großherzogtum Würzburg zeigt am Beispiel des Rheinbundfürsten und Zweitgeborenen der Habsburg-Lothringer, Ferdinand III. von Toskana (1769-1824), wie man im Weltkrieg der Sattelzeit militärisch zwar stets mindermächtig, aber dennoch erfolgreich eigenständige Politik gestalten konnte und offenbart dabei die politischen Mechanismen von Krieg. Eingekeilt zwischen seinem Kaiser-Bruder Franz in Wien und seinem Protecteur Napoleon in Paris, gelang es Ferdinand III. innerhalb seines begrenzten Handlungshorizonts realpolitisch geschickt, die ihm nicht nur in Würzburg zur Verfügung stehenden Ressourcen für sich persönlich und für die Dynastie Habsburg-Lothringen zu nutzen. Die Untersuchung folgt den "Ressourcen", die auf den Schlachtfeldern Europas verbluteten, in jeden Schützengraben und jede Feldschlacht, auch um den Anspruch moderner Militärgeschichte und ihren Perspektiven zur Geschichte der internationalen Beziehungen, der Sozial- und Dynastiegeschichte gerecht zu werden.