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Der Heimatbegriff in Oskar Maria Grafs Roman "Unruhe um einen Friedfertigen"

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In meiner Hausarbeit über "Unruhe um einen Friedfertigen" analysiere ich das Stilideal von Oskar Maria Graf, das sich durch realistische Darstellungsformen von der volkstümlichen Literatur der 1920er und 1930er Jahre abhebt. Im Kontext unseres Hauptseminars zur Heimatliteratur untersuche ich die Besonderheiten des Heimatkonzepts bei Graf, sowohl allgemein als auch am Beispiel des Schusterhauses. Ein zentraler Punkt ist die Wandlung der Heimat in Graf's Werk, insbesondere im Hinblick auf die historischen Krisensituationen wie den Ersten Weltkrieg, die Inflation und die Einflussnahme der Nationalsozialisten auf das Dorfleben. Hierbei wird auch der Eingriff der Staatsmacht in das Leben der Landbewohner thematisiert, die eng mit städtischen Assoziationen verknüpft ist. Des Weiteren beleuchte ich den Gegensatz zwischen Revolutionären und Nationalsozialisten anhand der Figuren Ludwig Allberger, Peter Lochner und Silvan Lochner. In diesem Rahmen interpretiere ich die jüdische Vergangenheit des Schusters Kraus als Teil der deutschen Geschichte. Zudem wird Grafs Erzähltechnik betrachtet, insbesondere die Parallelen zwischen "Unruhe um einen Friedfertigen" und Grafs eigenem Leben, wobei Exil und die Figur des Schusters als charakteristische Merkmale seiner Erzählmethode hervorgehoben werden.

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Der Heimatbegriff in Oskar Maria Grafs Roman "Unruhe um einen Friedfertigen", Olaf Breithecker

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2016
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(Paperback)
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