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Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen

Eine rekonstruktive Analyse im Spannungsfeld gesellschaftlicher Begrenzungen und Erwartungen

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  • 418 Seiten
  • 15 Lesestunden

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Obdachlosigkeit wird oft als Randthema in der Gesellschaft und Forschung betrachtet. Dieses Buch beleuchtet die Bewältigungspraxen obdachloser Frauen und Männer und verfolgt ein exploratives, rekonstruktives Vorgehen, das die Eigenlogik ihrer Alltagspraxis thematisiert. Ziel ist eine mehrperspektivische Diskussion über die Bedeutung dieser Erkenntnisse. Der theoretische Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Lebens- und Problemlagen wohnungsloser Menschen, einschließlich existenzieller, sozialer und kultureller Schwierigkeiten sowie ihrer Bewältigungsstrategien. Es werden (meta-)theoretische Grundlagen zu Themen wie Normalität, Zugehörigkeit und Lebensbewältigung behandelt. Im praktischen Teil wird das methodische Vorgehen beschrieben, einschließlich der Datenerhebung und der dokumentarischen Interpretation von Interviews. Die Ergebnisse zeigen verschiedene Orientierungsrahmen der Bewältigungspraxen, die sich im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen bewegen. Es werden Typen von Orientierung identifiziert, darunter solche, die sich auf Zugehörigkeit, Abgrenzung, Handlungsmächtigkeit und Schicksalhaftigkeit konzentrieren. Exemplarische Fallstudien und eine umfassende Analyse der Bedeutung der Bewältigungspraxen für obdachlose Menschen sowie für die Theorieentwicklung und die Praxis der Sozialen Arbeit runden die Betrachtung ab. Das Buch schließt mit einem Fazit und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.

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Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen, Nora Sellner

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen
Untertitel
Eine rekonstruktive Analyse im Spannungsfeld gesellschaftlicher Begrenzungen und Erwartungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nora Sellner
Verlag
Budrich
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
418
ISBN13
9783847425397
Reihe
Beschreibung
Obdachlosigkeit wird oft als Randthema in der Gesellschaft und Forschung betrachtet. Dieses Buch beleuchtet die Bewältigungspraxen obdachloser Frauen und Männer und verfolgt ein exploratives, rekonstruktives Vorgehen, das die Eigenlogik ihrer Alltagspraxis thematisiert. Ziel ist eine mehrperspektivische Diskussion über die Bedeutung dieser Erkenntnisse. Der theoretische Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Lebens- und Problemlagen wohnungsloser Menschen, einschließlich existenzieller, sozialer und kultureller Schwierigkeiten sowie ihrer Bewältigungsstrategien. Es werden (meta-)theoretische Grundlagen zu Themen wie Normalität, Zugehörigkeit und Lebensbewältigung behandelt. Im praktischen Teil wird das methodische Vorgehen beschrieben, einschließlich der Datenerhebung und der dokumentarischen Interpretation von Interviews. Die Ergebnisse zeigen verschiedene Orientierungsrahmen der Bewältigungspraxen, die sich im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen bewegen. Es werden Typen von Orientierung identifiziert, darunter solche, die sich auf Zugehörigkeit, Abgrenzung, Handlungsmächtigkeit und Schicksalhaftigkeit konzentrieren. Exemplarische Fallstudien und eine umfassende Analyse der Bedeutung der Bewältigungspraxen für obdachlose Menschen sowie für die Theorieentwicklung und die Praxis der Sozialen Arbeit runden die Betrachtung ab. Das Buch schließt mit einem Fazit und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.