Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Multiple Loyalitäten und Transterritorialität

Aufstieg und Fall des Diplomaten Johann Christoph von Urbich (1653-1715)

Autor*innen

Parameter

  • 290 Seiten
  • 11 Lesestunden

Mehr zum Buch

Die Unterhaltung multipler Loyalitätsbeziehungen zu diversen Fürstenhöfen - parallel zum offiziellen Dienstverhältnis - war essentiell für die diplomatische Praxis um 1700. Ihre Attraktivität und Fragilität lassen sich an der Karriere von Johann Christoph von Urbich aufzeigen. Spielball im Interessengeflecht verschiedener Fürsten: der berufliche Alltag eines Berufsdiplomaten um 1700. Die Forschungen zur Diplomatie der Frühen Neuzeit haben in den letzten Jahren die strukturellen Unterschiede zur modernen Diplomatie herausgearbeitet. Simultane Loyalitätsbeziehungen zu verschiedenen Fürstenhäusern und Territorien charakterisierten die Stellung von Diplomaten aus dem hohen Adel. Regina Stuber zeigt anhand der Karriere des Pastorensohns Johann Christoph (von) Urbich, dass ein weit gespanntes Beziehungsgeflecht auch für bürgerliche Diplomaten die Grundlage für den Aufstieg in höhere Positionen bilden konnte. Transterritoriales Agieren kennzeichnete das Selbstverständnis der sich etablierenden Funktionselite, bedingte aber auch die Fragilität einer beruflichen Existenz, die auf multiplen Loyalitäten aufgebaut war.

Buchkauf

Multiple Loyalitäten und Transterritorialität, Regina Stuber

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Multiple Loyalitäten und Transterritorialität
Untertitel
Aufstieg und Fall des Diplomaten Johann Christoph von Urbich (1653-1715)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Regina Stuber
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
290
ISBN13
9783525302477
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Die Unterhaltung multipler Loyalitätsbeziehungen zu diversen Fürstenhöfen - parallel zum offiziellen Dienstverhältnis - war essentiell für die diplomatische Praxis um 1700. Ihre Attraktivität und Fragilität lassen sich an der Karriere von Johann Christoph von Urbich aufzeigen. Spielball im Interessengeflecht verschiedener Fürsten: der berufliche Alltag eines Berufsdiplomaten um 1700. Die Forschungen zur Diplomatie der Frühen Neuzeit haben in den letzten Jahren die strukturellen Unterschiede zur modernen Diplomatie herausgearbeitet. Simultane Loyalitätsbeziehungen zu verschiedenen Fürstenhäusern und Territorien charakterisierten die Stellung von Diplomaten aus dem hohen Adel. Regina Stuber zeigt anhand der Karriere des Pastorensohns Johann Christoph (von) Urbich, dass ein weit gespanntes Beziehungsgeflecht auch für bürgerliche Diplomaten die Grundlage für den Aufstieg in höhere Positionen bilden konnte. Transterritoriales Agieren kennzeichnete das Selbstverständnis der sich etablierenden Funktionselite, bedingte aber auch die Fragilität einer beruflichen Existenz, die auf multiplen Loyalitäten aufgebaut war.