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Radikale Aufklärung in Deutschland

Karl von Knoblauch, Andreas Riem und Johann Christian Schmohl

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  • 592 Seiten
  • 21 Lesestunden

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Wenn unter 'Aufklärung' »Kritik« verstanden wird, »der sich alles unterwerfen muß« und davon weder Religion noch die Majestät eines Herrschers ausgenommen sind, wird diese Aufklärung ohne pejorative Konnotation als 'radikal' bezeichnet. Ein radikaler Aufklärer ist bereit, die Wurzeln einer Sache infrage zu stellen und nimmt in Kauf, dass der untersuchte Gegenstand im Zweifelsfall reformiert, abgeschafft oder gar zerstört wird. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Schriften von Karl von Knoblauch, Andreas Riem und Johann Christian Schmohl einen Ausschnitt des auch in Deutschland äußerst vielschichtigen Phänomens der Aufklärung zu untersuchen, um die oft sehr homogen dargestellte deutschsprachige Aufklärung differenzierter zu beschreiben. Die Werke der Autoren werden mit Blick auf vorhandene oder nicht vorhandene Radikalität vergleichend und diskursiv wie biographisch einordnend analysiert. Sie gehören alle drei einer Generation an und beschäftigten sich mit ähnlichen Themen. Dennoch entstammen sie unterschiedlichen Schichten, wie der des Adels, des Bürgertums und des Bauernstandes. Sie bestätigen das Bild einer heterogenen Aufklärung, deren Ausprägung weder thematisch noch inhaltlich festgelegt ist.

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Radikale Aufklärung in Deutschland, Maximilian Lässig

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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Titel
Radikale Aufklärung in Deutschland
Untertitel
Karl von Knoblauch, Andreas Riem und Johann Christian Schmohl
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
592
ISBN13
9783110693058
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Wenn unter 'Aufklärung' »Kritik« verstanden wird, »der sich alles unterwerfen muß« und davon weder Religion noch die Majestät eines Herrschers ausgenommen sind, wird diese Aufklärung ohne pejorative Konnotation als 'radikal' bezeichnet. Ein radikaler Aufklärer ist bereit, die Wurzeln einer Sache infrage zu stellen und nimmt in Kauf, dass der untersuchte Gegenstand im Zweifelsfall reformiert, abgeschafft oder gar zerstört wird. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Schriften von Karl von Knoblauch, Andreas Riem und Johann Christian Schmohl einen Ausschnitt des auch in Deutschland äußerst vielschichtigen Phänomens der Aufklärung zu untersuchen, um die oft sehr homogen dargestellte deutschsprachige Aufklärung differenzierter zu beschreiben. Die Werke der Autoren werden mit Blick auf vorhandene oder nicht vorhandene Radikalität vergleichend und diskursiv wie biographisch einordnend analysiert. Sie gehören alle drei einer Generation an und beschäftigten sich mit ähnlichen Themen. Dennoch entstammen sie unterschiedlichen Schichten, wie der des Adels, des Bürgertums und des Bauernstandes. Sie bestätigen das Bild einer heterogenen Aufklärung, deren Ausprägung weder thematisch noch inhaltlich festgelegt ist.