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Geschichte des Johanniter-Ordens

Die Ritter und die Ordensgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Heermeistertums Sonnenburg oder der Ballei Brandenburg

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  • 95 Seiten
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Seit den ältesten Zeiten pilgerten Menschen ins Heilige Land, um die Orte zu besuchen, an denen Jesus Christus lebte und lehrte. Viele Ritter suchten dort heilige Stätten auf, beteten und badeten im Jordan, der durch Jesu Taufe geheiligt war. Auf ihrem Weg erlitten sie oft Krankheiten oder Überfälle. Die Johanniter, ursprünglich eine Mönchsvereinigung, übernahmen zu Beginn der Kreuzzüge die Pflege der Pilger im St. Johanneshospital. 1118 entstand aus dieser Gemeinschaft ein Ritterorden, der 1130 päpstlich bestätigt wurde. Unter der Leitung von Raimund du Puy erhielt der Orden Gesetze und strukturierte sich in Ritter, Priester und Waffenträger, die Gelübde ablegten. Die Johanniter waren eine wichtige Stütze der christlichen Könige von Jerusalem und ihre Geschichte ist geprägt von Tapferkeit und Heldentum. Nach der Eroberung Jerusalems bestand der Orden einhundert Jahre in Ägypten, bevor er nach Zypern zog und 1310 Rhodos eroberte. Der Fall des Templerordens machte die Johanniter zu einer starken Verteidigung gegen die Osmanen, die Rhodos mehrfach belagerten. 1522 fiel die Insel nach heldenhaften Kämpfen. 1525 erhielt der Orden Malta, wo sie ebenfalls gegen die Türken kämpften. Die Geschichte der Johanniter, einschließlich der Verteidigung unter Großmeister Lavalette 1565, ist bis heute von Bedeutung. Die heutige Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) steht in der Tradition des 1099 gegründeten Johanniterordens, obwohl sie nun eine

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Geschichte des Johanniter-Ordens, Eduard Ludwig Wedekind, Eduard L Wedekind

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Geschichte des Johanniter-Ordens
Untertitel
Die Ritter und die Ordensgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des Heermeistertums Sonnenburg oder der Ballei Brandenburg
Sprache
Deutsch
Verlag
Bohmeier
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
95
ISBN13
9783890945675
Reihe
Beschreibung
Seit den ältesten Zeiten pilgerten Menschen ins Heilige Land, um die Orte zu besuchen, an denen Jesus Christus lebte und lehrte. Viele Ritter suchten dort heilige Stätten auf, beteten und badeten im Jordan, der durch Jesu Taufe geheiligt war. Auf ihrem Weg erlitten sie oft Krankheiten oder Überfälle. Die Johanniter, ursprünglich eine Mönchsvereinigung, übernahmen zu Beginn der Kreuzzüge die Pflege der Pilger im St. Johanneshospital. 1118 entstand aus dieser Gemeinschaft ein Ritterorden, der 1130 päpstlich bestätigt wurde. Unter der Leitung von Raimund du Puy erhielt der Orden Gesetze und strukturierte sich in Ritter, Priester und Waffenträger, die Gelübde ablegten. Die Johanniter waren eine wichtige Stütze der christlichen Könige von Jerusalem und ihre Geschichte ist geprägt von Tapferkeit und Heldentum. Nach der Eroberung Jerusalems bestand der Orden einhundert Jahre in Ägypten, bevor er nach Zypern zog und 1310 Rhodos eroberte. Der Fall des Templerordens machte die Johanniter zu einer starken Verteidigung gegen die Osmanen, die Rhodos mehrfach belagerten. 1522 fiel die Insel nach heldenhaften Kämpfen. 1525 erhielt der Orden Malta, wo sie ebenfalls gegen die Türken kämpften. Die Geschichte der Johanniter, einschließlich der Verteidigung unter Großmeister Lavalette 1565, ist bis heute von Bedeutung. Die heutige Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) steht in der Tradition des 1099 gegründeten Johanniterordens, obwohl sie nun eine