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Im Bann der Konjunktur

Entstehung und Institutionalisierung der Konjunkturbeobachtung in der Schweiz, 1932-1980

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  • 304 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Konjunkturbeobachtung: eine Streitpraxis Konjunkturdiagnosen und -prognosen erwecken den Eindruck, dass sich der Zustand und die künftige Entwicklung einer Volkswirtschaft objektiv bestimmen lassen. Tatsächlich aber werden Wirtschaftskrisen kaum je vorausgesehen und eine Einigkeit über die Wechsellagen der Wirtschaft, ihre Ursachen und ihren Verlauf herrscht - bestenfalls - nachträglich. Warum also existieren Konjunkturprognosen? Die Geschichte der Schweizer Konjunkturbeobachtung zeigt, dass die Bestimmung der Wirtschaftslage nicht primär den Zweck verfolgte, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr strebte sie eine Objektivierung der Konjunkturmeinung an. Im Wesentlichen bildete die Konjunkturbeobachtung aber eine Streitpraxis, bei welcher Wissenschaft, Politik und der Staat um die Deutungshoheit über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Handhabe rangen.

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Im Bann der Konjunktur, Marion Ronca

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Im Bann der Konjunktur
Untertitel
Entstehung und Institutionalisierung der Konjunkturbeobachtung in der Schweiz, 1932-1980
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marion Ronca
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
304
ISBN13
9783796550522
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Konjunkturbeobachtung: eine Streitpraxis Konjunkturdiagnosen und -prognosen erwecken den Eindruck, dass sich der Zustand und die künftige Entwicklung einer Volkswirtschaft objektiv bestimmen lassen. Tatsächlich aber werden Wirtschaftskrisen kaum je vorausgesehen und eine Einigkeit über die Wechsellagen der Wirtschaft, ihre Ursachen und ihren Verlauf herrscht - bestenfalls - nachträglich. Warum also existieren Konjunkturprognosen? Die Geschichte der Schweizer Konjunkturbeobachtung zeigt, dass die Bestimmung der Wirtschaftslage nicht primär den Zweck verfolgte, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr strebte sie eine Objektivierung der Konjunkturmeinung an. Im Wesentlichen bildete die Konjunkturbeobachtung aber eine Streitpraxis, bei welcher Wissenschaft, Politik und der Staat um die Deutungshoheit über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Handhabe rangen.