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Das Verhältnis des Selbst zum Anderen

Ethik aus der Perspektive der levinasianischen Philosophie

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  • 144 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Emmanuel Lévinas' philosophisches Denken klingt wie eine disharmonische Stimme innerhalb der Mehrheit der Geschichte der Philosophie. Er wurde als "Philosoph der Andersartigkeit" bekannt. Seine Philosophie zeigt sich als ein Versuch, das Menschliche in seiner ganzen Konkretheit zu erschließen. Er strebt eine effektive Konstitution intersubjektiver Beziehungen an. In der Tat geht es ihm darum zu zeigen, dass die Geschichte der westlichen Philosophie nichts weiter als eine Analyse der Historizität des Denkens ist, ohne eine philosophische Analyse des wirklichen "Ich" selbst, d.h. eines Denkens, das von den Griechen auf der Erkenntnis beruht, dass der Mensch in seinem Kloster des meditativen Selbst seine Wirklichkeit darstellt. Vgl. z.B. Sokrates, der aus dem Orakel Gnôthei Saouton bekräftigt, dass alles Wissen bereits in der Immanenz des Denkens an sich selbst, dieses "Ich", liegt. Es obliegt nur dem Nachdenker, sie zu offenbaren.

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Das Verhältnis des Selbst zum Anderen, Henrique J. S. Sacramento

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Das Verhältnis des Selbst zum Anderen
Untertitel
Ethik aus der Perspektive der levinasianischen Philosophie
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
144
ISBN13
9786200935281
Reihe
Beschreibung
Emmanuel Lévinas' philosophisches Denken klingt wie eine disharmonische Stimme innerhalb der Mehrheit der Geschichte der Philosophie. Er wurde als "Philosoph der Andersartigkeit" bekannt. Seine Philosophie zeigt sich als ein Versuch, das Menschliche in seiner ganzen Konkretheit zu erschließen. Er strebt eine effektive Konstitution intersubjektiver Beziehungen an. In der Tat geht es ihm darum zu zeigen, dass die Geschichte der westlichen Philosophie nichts weiter als eine Analyse der Historizität des Denkens ist, ohne eine philosophische Analyse des wirklichen "Ich" selbst, d.h. eines Denkens, das von den Griechen auf der Erkenntnis beruht, dass der Mensch in seinem Kloster des meditativen Selbst seine Wirklichkeit darstellt. Vgl. z.B. Sokrates, der aus dem Orakel Gnôthei Saouton bekräftigt, dass alles Wissen bereits in der Immanenz des Denkens an sich selbst, dieses "Ich", liegt. Es obliegt nur dem Nachdenker, sie zu offenbaren.