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HENRIETTE GOLDSCHMIDT

IHR LEBEN UND IHR SCHAFFEN

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  • 98 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Zwischen dem Weimar des Jahres 1825 und dem deutsch-polnischen Städtchen Krotoschin von damals, welche ungeheure, geistige Entfernung! In der kleinen Provinzstadt spürten wohl nur wenige den Hauch des Geistes von Weimar; es war ein richtiges Philisternestchen, in dem am 23. November 1825 Henriette Benas als sechstes Kind eines jüdischen Kaufmanns geboren wurde. Das wohlhabende Haus, in dem sie aufwuchs, war durch die kühle Strenge der unmütterlichen zweiten Frau des Vaters der hellen Wärme einer echten Heimstätte beraubt worden. Es ist bezeichnend für die geistige Wertung des Fraueneinflusses in damaliger Zeit, daß der geistig hochstehende Vater, von dem die Tochter sagte, er hätte seinen Kindern die Anregung für die Auffassung der Lebensverhältnisse über das ewig Gestrige hinaus gegeben , die zweite Frau wählte, weil sie nicht lesen und schreiben konnte, seinen fünf mutterlosen Kindern also eine fürsorgliche

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HENRIETTE GOLDSCHMIDT, Johannes Prüfer, Josephine Siebe

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
HENRIETTE GOLDSCHMIDT
Untertitel
IHR LEBEN UND IHR SCHAFFEN
Sprache
Deutsch
Verlag
Culturea
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
98
ISBN13
9782385084745
Reihe
Beschreibung
Zwischen dem Weimar des Jahres 1825 und dem deutsch-polnischen Städtchen Krotoschin von damals, welche ungeheure, geistige Entfernung! In der kleinen Provinzstadt spürten wohl nur wenige den Hauch des Geistes von Weimar; es war ein richtiges Philisternestchen, in dem am 23. November 1825 Henriette Benas als sechstes Kind eines jüdischen Kaufmanns geboren wurde. Das wohlhabende Haus, in dem sie aufwuchs, war durch die kühle Strenge der unmütterlichen zweiten Frau des Vaters der hellen Wärme einer echten Heimstätte beraubt worden. Es ist bezeichnend für die geistige Wertung des Fraueneinflusses in damaliger Zeit, daß der geistig hochstehende Vater, von dem die Tochter sagte, er hätte seinen Kindern die Anregung für die Auffassung der Lebensverhältnisse über das ewig Gestrige hinaus gegeben , die zweite Frau wählte, weil sie nicht lesen und schreiben konnte, seinen fünf mutterlosen Kindern also eine fürsorgliche