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Giovanni Antonio Bazzi, bekannt als Sodoma, ist ein oft vernachlässigter italienischer Renaissance-Maler, der im 16. Jahrhundert die Kunstszene Sienas maßgeblich prägte. Trotz seiner hohen Stellung unter Zeitgenossen, die sich in bedeutenden Aufträgen für italienische Familien und Päpste widerspiegelt, wurde sein Werk bislang wenig erforscht. Diese Publikation widmet sich erstmals ausführlich Sodomas Tafel- und Leinwandbildern und analysiert teils unpublizierte Gemälde sowie bislang kaum untersuchte Zeichnungen. Die Untersuchung bringt neue Erkenntnisse über seine künstlerische Entwicklung, den Umgang mit Einflüssen anderer Künstler und seine Arbeitsweise. Sie zeigt, dass Sodomas Stärke in der Synthese verschiedener Impulse lag, die er zu etwas Neuem und Eigenem verband. Zudem wird der interdisziplinäre Austausch beleuchtet, wobei technische Untersuchungsergebnisse helfen, Fragen zur Genese seiner bedeutenden Andachtsbilder zu klären. Ein chronologisch angelegter Katalogteil erfasst alle nachweisbaren Werke in Museen, Kirchen und auf dem Kunstmarkt, einschließlich technischer Informationen, Provenienzangaben und Kurzbeschreibungen. Diese Abhandlung ebnet den Weg für weiterführende Studien zu Sodoma und bringt ihn durch die umfassende Darstellung seines Œuvres wieder in die kunst- und bildwissenschaftliche Diskussion. Die Dissertation wurde mit dem Wetzsteinpreis für Kunstgeschichte ausgezeichnet.
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Sodoma, Martha Kondziella
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2023
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- (Hardcover)
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- Titel
- Sodoma
- Untertitel
- Die Tafel- und Leinwandbilder
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Martha Kondziella
- Verlag
- ad picturam
- Erscheinungsdatum
- 2023
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 590
- ISBN13
- 9783942919173
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Kunst & Kultur
- Beschreibung
- Giovanni Antonio Bazzi, bekannt als Sodoma, ist ein oft vernachlässigter italienischer Renaissance-Maler, der im 16. Jahrhundert die Kunstszene Sienas maßgeblich prägte. Trotz seiner hohen Stellung unter Zeitgenossen, die sich in bedeutenden Aufträgen für italienische Familien und Päpste widerspiegelt, wurde sein Werk bislang wenig erforscht. Diese Publikation widmet sich erstmals ausführlich Sodomas Tafel- und Leinwandbildern und analysiert teils unpublizierte Gemälde sowie bislang kaum untersuchte Zeichnungen. Die Untersuchung bringt neue Erkenntnisse über seine künstlerische Entwicklung, den Umgang mit Einflüssen anderer Künstler und seine Arbeitsweise. Sie zeigt, dass Sodomas Stärke in der Synthese verschiedener Impulse lag, die er zu etwas Neuem und Eigenem verband. Zudem wird der interdisziplinäre Austausch beleuchtet, wobei technische Untersuchungsergebnisse helfen, Fragen zur Genese seiner bedeutenden Andachtsbilder zu klären. Ein chronologisch angelegter Katalogteil erfasst alle nachweisbaren Werke in Museen, Kirchen und auf dem Kunstmarkt, einschließlich technischer Informationen, Provenienzangaben und Kurzbeschreibungen. Diese Abhandlung ebnet den Weg für weiterführende Studien zu Sodoma und bringt ihn durch die umfassende Darstellung seines Œuvres wieder in die kunst- und bildwissenschaftliche Diskussion. Die Dissertation wurde mit dem Wetzsteinpreis für Kunstgeschichte ausgezeichnet.