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Der "König" und sein "Volk"

Das Inter-Agieren des johanneischen Jesus vor dem Hintergrund hellenistisch-römischer Herrschermotivik

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  • 470 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Mehring untersucht, wie Jesus als idealer König im Johannesevangelium literarisch dargestellt wird. Sie analysiert die Königsmotivik und deren Funktion im Gesamtkontext der johanneischen Jesus-Vita, wobei sie sich auf die differenzierte Erfassung der Christologie konzentriert. Ein zentrales Novum ihrer Arbeit ist die Ausrichtung auf das hellenistisch-römische Herrscherideal, das als Vergleichspunkt für den König Jesus dient. An entscheidenden Stellen des Evangeliums wird Jesus als König erkennbar: in Joh 1,35-51 durch den Schüler Nathanael, in 6,1-21 nach der Brotvermehrung, in 12,12-19 beim Einzug nach Jerusalem und in 18,18-19,16 während des Verhörs durch Pilatus. Mehrings Analyse trägt zur Erschließung der christologischen Konzeption des Johannesevangeliums bei. Zudem wird das Auftreten des idealen hellenistischen Königs im narrativen Verlauf der Jesus-Vita in Verbindung mit dem Konflikt der Jesus-Gruppe mit "den Juden" betrachtet, was die Wirkungsabsicht dieser Darstellung hinterfragt.

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Der "König" und sein "Volk", Hanna-Maria Mehring

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Der "König" und sein "Volk"
Untertitel
Das Inter-Agieren des johanneischen Jesus vor dem Hintergrund hellenistisch-römischer Herrschermotivik
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
470
ISBN13
9783525500231
Reihe
Beschreibung
Mehring untersucht, wie Jesus als idealer König im Johannesevangelium literarisch dargestellt wird. Sie analysiert die Königsmotivik und deren Funktion im Gesamtkontext der johanneischen Jesus-Vita, wobei sie sich auf die differenzierte Erfassung der Christologie konzentriert. Ein zentrales Novum ihrer Arbeit ist die Ausrichtung auf das hellenistisch-römische Herrscherideal, das als Vergleichspunkt für den König Jesus dient. An entscheidenden Stellen des Evangeliums wird Jesus als König erkennbar: in Joh 1,35-51 durch den Schüler Nathanael, in 6,1-21 nach der Brotvermehrung, in 12,12-19 beim Einzug nach Jerusalem und in 18,18-19,16 während des Verhörs durch Pilatus. Mehrings Analyse trägt zur Erschließung der christologischen Konzeption des Johannesevangeliums bei. Zudem wird das Auftreten des idealen hellenistischen Königs im narrativen Verlauf der Jesus-Vita in Verbindung mit dem Konflikt der Jesus-Gruppe mit "den Juden" betrachtet, was die Wirkungsabsicht dieser Darstellung hinterfragt.