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Die Diskussion um die Digitalisierung dreht sich um die Frage, wie Menschen zukünftig miteinander umgehen. Unterstützen uns neue Kommunikationsmittel oder behindern sie uns? Aileen Köbe untersucht dies anhand von Martin Bubers Konzept der tiefen zwischenmenschlichen Beziehung und Dirk Baeckers soziologischer Systemtheorie. Sie argumentiert, dass es Unterschiede zwischen analoger und digitaler Kommunikation gibt, diese jedoch nicht so gravierend sind, dass man sich um die Zukunft menschlicher Gespräche ernsthaft sorgen müsste. Die fortschreitende Digitalisierung wirft die Frage auf, wie sie das zwischenmenschliche Miteinander beeinflusst und ob soziale Medien neue Beziehungsformen schaffen. Köbe geht der Frage nach, indem sie Bubers Gedanken aus "Ich und Du" als Maßstab für digitale Kommunikation heranzieht. Buber beschreibt, wie echte Beziehungen entstehen können und welche Bedingungen dafür notwendig sind. Dirk Baecker thematisiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leben und die Gesellschaft. Der Vergleich der beiden Autoren zeigt, dass die Digitalisierung zwar Veränderungen mit sich bringt, diese jedoch nicht grundlegend neu sind und dass zwischenmenschliche Beziehungen digital nie vollständig ersetzt werden können. Die Autorin belegt, dass die Sorge um die Zukunft der Beziehungen unbegründet ist.
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Das Ich zwischen Du und Es, Aileen Köbe
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- Erscheinungsdatum
- 2022
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- (Hardcover)
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