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ZeitNah

Fotografien | 1979 bis 2013

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  • 287 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Die Aufnahmen von Volker Döring rücken den Menschen unverfälscht, respektvoll und einfühlsam in den Fokus, oft auch unfreiwillig komisch. Döring dokumentierte den lebenswerten Alltag in der DDR trotz staatlicher Drangsalierung. Nach seiner Tätigkeit als Lehrer für Mathematik in Berlin-Prenzlauer Berg, die er 1984 aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber dem DDR-Staat aufgab, widmete er sich der Fotografie. Diese Publikation erscheint anlässlich seiner Retrospektive in der BrotfabrikGalerie im Herbst 2022 und bietet mehr als nur ein weiteres DDR-Fotobuch. Die ausgewählten Aufnahmen aus den Jahren 1979 bis 2013 zeigen Dörings sozialdokumentarische Perspektive und reflektieren seine Erfahrungen aus der Lehrertätigkeit. Die Serien von Kindern und Jugendlichen, wie Jungpioniere und FDJler, illustrieren den Umgang der Heranwachsenden mit den Erziehungsdogmen des DDR-Schulsystems. Während der Friedlichen Revolution hielt Döring wichtige Ereignisse wie Demonstrationen und die Gründung des Neuen Forums in der Gethsemanekirche fest. Seine neueren Projekte befassen sich mit sozial benachteiligten Gruppen, darunter Wohnungslosen und jugendlichen Flüchtlingen. Das Buch wird durch ein Grußwort von Christoph Ochs und Essays von Christoph Dieckmann und Petra Schröck ergänzt, die Dörings Arbeiten im Kontext der ostdeutschen Autorenfotografie beleuchten.

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ZeitNah, Volker Döring

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Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
ZeitNah
Untertitel
Fotografien | 1979 bis 2013
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Volker Döring
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
287
ISBN13
9783867324229
Reihe
Beschreibung
Die Aufnahmen von Volker Döring rücken den Menschen unverfälscht, respektvoll und einfühlsam in den Fokus, oft auch unfreiwillig komisch. Döring dokumentierte den lebenswerten Alltag in der DDR trotz staatlicher Drangsalierung. Nach seiner Tätigkeit als Lehrer für Mathematik in Berlin-Prenzlauer Berg, die er 1984 aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber dem DDR-Staat aufgab, widmete er sich der Fotografie. Diese Publikation erscheint anlässlich seiner Retrospektive in der BrotfabrikGalerie im Herbst 2022 und bietet mehr als nur ein weiteres DDR-Fotobuch. Die ausgewählten Aufnahmen aus den Jahren 1979 bis 2013 zeigen Dörings sozialdokumentarische Perspektive und reflektieren seine Erfahrungen aus der Lehrertätigkeit. Die Serien von Kindern und Jugendlichen, wie Jungpioniere und FDJler, illustrieren den Umgang der Heranwachsenden mit den Erziehungsdogmen des DDR-Schulsystems. Während der Friedlichen Revolution hielt Döring wichtige Ereignisse wie Demonstrationen und die Gründung des Neuen Forums in der Gethsemanekirche fest. Seine neueren Projekte befassen sich mit sozial benachteiligten Gruppen, darunter Wohnungslosen und jugendlichen Flüchtlingen. Das Buch wird durch ein Grußwort von Christoph Ochs und Essays von Christoph Dieckmann und Petra Schröck ergänzt, die Dörings Arbeiten im Kontext der ostdeutschen Autorenfotografie beleuchten.