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Marktgerechte Erbbaurechte

Wie Kommunen über Erbbaurechte bezahlbares Wohnen ermöglichen können

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In den letzten Jahren hat sich das Wohnen in Ballungsräumen zunehmend von einer Notwendigkeit zu einem Luxusgut entwickelt. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Erbbaurecht eingeführt, um bezahlbares Wohnen und Eigentumsbildung zu fördern sowie der Spekulation auf dem Bodenmarkt entgegenzuwirken. Obwohl viele Kommunen sich wieder auf das Erbbaurecht besinnen, hat es sich bislang nicht durchgesetzt. Dirk Löhr untersucht in diesem Buch aus ökonomischer Perspektive, warum das der Fall ist. Er beschreibt, wie die Aufteilung einer Immobilie in die Assetklassen "Grund und Boden" sowie "Gebäude" einen wirtschaftlichen Mehrwert gegenüber Volleigentum schaffen kann, der von Kommunen zur Förderung bezahlbaren Wohnraums genutzt werden könnte. Aktuelle Erbbaurechtsmodelle sind jedoch ungeeignet, um dieses Potenzial zu erschließen. Daher ist eine marktgerechte Anwendung erforderlich, um das Erbbaurecht als "smarte Alternative" zu Volleigentum zu etablieren. Das Buch behandelt verschiedene Aspekte, darunter die Herausforderungen der kommunalen Erbbaurechte, die Entwicklung liberaler Erbbaurechtsverträge, Stakeholder Value, Erbbaurechtskonzepte als Social Engineering sowie die Finanzierung und Vergabeverfahren für bezahlbares Wohnen. Abschließend wird ein Neustart gefordert, um die Vision einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verwirklichen.

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Marktgerechte Erbbaurechte, Dirk Löhr

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Marktgerechte Erbbaurechte
Untertitel
Wie Kommunen über Erbbaurechte bezahlbares Wohnen ermöglichen können
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dirk Löhr
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
308
ISBN13
9783658289560
Reihe
Beschreibung
In den letzten Jahren hat sich das Wohnen in Ballungsräumen zunehmend von einer Notwendigkeit zu einem Luxusgut entwickelt. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Erbbaurecht eingeführt, um bezahlbares Wohnen und Eigentumsbildung zu fördern sowie der Spekulation auf dem Bodenmarkt entgegenzuwirken. Obwohl viele Kommunen sich wieder auf das Erbbaurecht besinnen, hat es sich bislang nicht durchgesetzt. Dirk Löhr untersucht in diesem Buch aus ökonomischer Perspektive, warum das der Fall ist. Er beschreibt, wie die Aufteilung einer Immobilie in die Assetklassen "Grund und Boden" sowie "Gebäude" einen wirtschaftlichen Mehrwert gegenüber Volleigentum schaffen kann, der von Kommunen zur Förderung bezahlbaren Wohnraums genutzt werden könnte. Aktuelle Erbbaurechtsmodelle sind jedoch ungeeignet, um dieses Potenzial zu erschließen. Daher ist eine marktgerechte Anwendung erforderlich, um das Erbbaurecht als "smarte Alternative" zu Volleigentum zu etablieren. Das Buch behandelt verschiedene Aspekte, darunter die Herausforderungen der kommunalen Erbbaurechte, die Entwicklung liberaler Erbbaurechtsverträge, Stakeholder Value, Erbbaurechtskonzepte als Social Engineering sowie die Finanzierung und Vergabeverfahren für bezahlbares Wohnen. Abschließend wird ein Neustart gefordert, um die Vision einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verwirklichen.