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Diese Arbeit widmet sich der kooperativen Bindungsaktivierung von E-H-Bindungen (E = R2Al, R Sn) an den polaren Ru-S-Bindungen von Ohki-Tatsumi-Komplexen sowie dem Einsatz der somit erzeugten schwefelstabilisierten Hauptgruppenelektrophile in der Katalyse. Die Aktivierung der Al-H-Bindung in DIBAL-H an den Ruthenium(II)-Thiolaten lieferte die entsprechenden Hydroalanaddukte, welche NMR-spektroskopisch, röntgenographisch und quantenchemisch untersucht wurden. Darüber hinaus wurde die hohe Elektrophilie der somit erzeugten Alumeniumionen anhand ihrer Fluoridionenaffinitäten bestätigt und in hydrodefluorierenden Friedel-Crafts-Alkylierungen von Aromaten demonstriert. Die Aktivierung der Sn-H-Bindung in Hydrostannanen lieferte die entsprechenden Hydrostannanaddukte der Ruthenium(II)-Thiolate. Diese Addukte sind deutlich instabiler als ihre Aluminiumanaloga und wurden daher bei tiefen Temperaturen NMR-spektroskopisch charakterisiert. Anwendung fanden diese Stannyliumelektrophile in der dehydrierenden C(sp)-H-Stannylierung terminaler Alkine. Produkte einer konkurrierenden Hydrostannylierung der C-C-Dreifachbindung wurden, wenn überhaupt, nur in Spuren beobachtet.
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Kooperative Bindungsaktivierung von AlH- und SnH-Bindungen, Francis Forster
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2020
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- (Paperback)
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- Titel
- Kooperative Bindungsaktivierung von AlH- und SnH-Bindungen
- Untertitel
- Untersuchungen zur Aktivierung von Hydroalanen bzw. -stannanen sowie zu deren Anwendungen in der Katalyse
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Francis Forster
- Erscheinungsdatum
- 2020
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 296
- ISBN13
- 9786202323390
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Wissenschaft & Mathematik, Naturwissenschaften, Chemie
- Beschreibung
- Diese Arbeit widmet sich der kooperativen Bindungsaktivierung von E-H-Bindungen (E = R2Al, R Sn) an den polaren Ru-S-Bindungen von Ohki-Tatsumi-Komplexen sowie dem Einsatz der somit erzeugten schwefelstabilisierten Hauptgruppenelektrophile in der Katalyse. Die Aktivierung der Al-H-Bindung in DIBAL-H an den Ruthenium(II)-Thiolaten lieferte die entsprechenden Hydroalanaddukte, welche NMR-spektroskopisch, röntgenographisch und quantenchemisch untersucht wurden. Darüber hinaus wurde die hohe Elektrophilie der somit erzeugten Alumeniumionen anhand ihrer Fluoridionenaffinitäten bestätigt und in hydrodefluorierenden Friedel-Crafts-Alkylierungen von Aromaten demonstriert. Die Aktivierung der Sn-H-Bindung in Hydrostannanen lieferte die entsprechenden Hydrostannanaddukte der Ruthenium(II)-Thiolate. Diese Addukte sind deutlich instabiler als ihre Aluminiumanaloga und wurden daher bei tiefen Temperaturen NMR-spektroskopisch charakterisiert. Anwendung fanden diese Stannyliumelektrophile in der dehydrierenden C(sp)-H-Stannylierung terminaler Alkine. Produkte einer konkurrierenden Hydrostannylierung der C-C-Dreifachbindung wurden, wenn überhaupt, nur in Spuren beobachtet.