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Von Gabe, Gift und Zivilisation

Eine wissenssoziologische Diskursanalyse der öffentlichen Sprachdiskussionen in Kasachstan

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Die Studie untersucht die öffentlichen Diskussionen um Kasachisch und Russisch in der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan aus einer wissenssoziologisch-diskursanalytischen Perspektive. Es wird erforscht, wie verschiedene soziale Akteure die bestehende Sprachsituation in miteinander konkurrierenden Diskursen deuten und wie diese Interpretationen der kasachstanischen Sprachrealität eine spezifische soziolinguistische Ordnung konstituieren. Anhand von Bedeutungen, die dem Kasachischen und Russischen in den Diskurskämpfen zugeschrieben werden, rekonstruiert die Untersuchung den symbolischen Sprachkonflikt als komplexen Aushandlungsprozess über den kulturellen Gabentausch zwischen Kasachen und Russen, in dem die kasachisch-russischen Anerkennungs- und kasachischen Selbstanerkennungsverhältnisse geregelt werden. Inhaltsverzeichnis Zum theoretisch-methodischen Ansatz der Arbeit.- Institutionalisierung der kasachischen Nation in der UdSSR.- Die autoritäre Ordnung der politischen Öffentlichkeit in Kasachstan.- Die autoritäre Ordnung des medialen Raums in Kasachstan.- Die historische Dynamik des öffentlichen Sprachkonfliktes.- Sinnstrukturen der öffentlichen Sprachdiskurse: Gabe, Gift und Zivilisation.- Sprachdiskurse im wissens- und identitätspolitischen Kontext.- Schluss.

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Von Gabe, Gift und Zivilisation, Alexandr Ten

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Von Gabe, Gift und Zivilisation
Untertitel
Eine wissenssoziologische Diskursanalyse der öffentlichen Sprachdiskussionen in Kasachstan
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alexandr Ten
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
304
ISBN13
9783658370664
Reihe
Beschreibung
Die Studie untersucht die öffentlichen Diskussionen um Kasachisch und Russisch in der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan aus einer wissenssoziologisch-diskursanalytischen Perspektive. Es wird erforscht, wie verschiedene soziale Akteure die bestehende Sprachsituation in miteinander konkurrierenden Diskursen deuten und wie diese Interpretationen der kasachstanischen Sprachrealität eine spezifische soziolinguistische Ordnung konstituieren. Anhand von Bedeutungen, die dem Kasachischen und Russischen in den Diskurskämpfen zugeschrieben werden, rekonstruiert die Untersuchung den symbolischen Sprachkonflikt als komplexen Aushandlungsprozess über den kulturellen Gabentausch zwischen Kasachen und Russen, in dem die kasachisch-russischen Anerkennungs- und kasachischen Selbstanerkennungsverhältnisse geregelt werden. Inhaltsverzeichnis Zum theoretisch-methodischen Ansatz der Arbeit.- Institutionalisierung der kasachischen Nation in der UdSSR.- Die autoritäre Ordnung der politischen Öffentlichkeit in Kasachstan.- Die autoritäre Ordnung des medialen Raums in Kasachstan.- Die historische Dynamik des öffentlichen Sprachkonfliktes.- Sinnstrukturen der öffentlichen Sprachdiskurse: Gabe, Gift und Zivilisation.- Sprachdiskurse im wissens- und identitätspolitischen Kontext.- Schluss.