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Die Zeit der Ottonen und Salier

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  • 450 Seiten
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Die große Entwicklung der westlichen Kunst lässt sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts verorten. Doch das Jahrhundert um das Jahr 1000 war eine Zeit großer "Renaissance" nach der politischen und künstlerischen Krise des späten 9. und 10. Jahrhunderts. Diese Renaissance brachte außergewöhnliche Werke hervor, insbesondere in der Miniatur- und Goldschmiedekunst, die dem ottonischen Reich und der aufkommenden französischen Monarchie dienten. Auch die Schöpfungen der monastischen Kunst, die in weit entfernten Zentren des Hofes entstanden, sind für das Verständnis dieses Jahrhunderts notwendig. Die vorromanische Kunst, die noch an den Modellen der karolingischen Zeit festhält, oder die proto-romanische Kunst, die ihre Definition durch vielfältige Entlehnungen sucht, stellt für uns einen bewundernswerten Versuch formeller Schöpfung dar, den der Westen nach den Krisen des frühen Mittelalters unternommen hat.

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Die Zeit der Ottonen und Salier, Louis Grodecki

Sprache
Erscheinungsdatum
1973
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(Hardcover)
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Titel
Die Zeit der Ottonen und Salier
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Louis Grodecki
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
1973
Einband
Hardcover
Seitenzahl
450
ISBN10
3406030203
ISBN13
9783406030208
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Die große Entwicklung der westlichen Kunst lässt sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts verorten. Doch das Jahrhundert um das Jahr 1000 war eine Zeit großer "Renaissance" nach der politischen und künstlerischen Krise des späten 9. und 10. Jahrhunderts. Diese Renaissance brachte außergewöhnliche Werke hervor, insbesondere in der Miniatur- und Goldschmiedekunst, die dem ottonischen Reich und der aufkommenden französischen Monarchie dienten. Auch die Schöpfungen der monastischen Kunst, die in weit entfernten Zentren des Hofes entstanden, sind für das Verständnis dieses Jahrhunderts notwendig. Die vorromanische Kunst, die noch an den Modellen der karolingischen Zeit festhält, oder die proto-romanische Kunst, die ihre Definition durch vielfältige Entlehnungen sucht, stellt für uns einen bewundernswerten Versuch formeller Schöpfung dar, den der Westen nach den Krisen des frühen Mittelalters unternommen hat.