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Krieg und Frieden

Buchbewertung

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Mitte Mai 1866 setzt Leo Tolstoi das Wörtchen „Ende“ unter ein Manuskript, das später Generationen von Lesern in seinen Bann schlagen wird. Allerdings heißt das Werk damals noch Ende gut, alles gut, nicht Krieg und Frieden. Und es endet mit einer Doppelhochzeit statt mit dem Tod des großen Helden Fürst Andrej Bolkonskij. Teile des Romans erscheinen als Fortsetzungsabdruck in einer Zeitung, während der Autor in Moskau mehrmals versucht, das Buch in dieserForm gedruckt zu bekommen. Schließlich wird es drei Jahre dauern, bis der Roman tatsächlich erscheint - nach unzähligen Überarbeitungen, Ergänzungen und Erweiterungen als Krieg und Frieden. Die nun von Dorothea Trottenberg hervorragend übersetzte, rekonstruierte Urfassung ist nur ungefähr halb so lang wie die uns bekannte Endfassung, mehr Familien- als Kriegsgeschichte, entbehrt die langen Exkurse zur Geschichtsphilosophie und wartet mit vielen anderen Entwicklungen und einem gänzlich anderen Ende auf. Damit ist auch ein neuer Tolstoi zu entdecken.

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4,2
Sehr gut
237 Bewertung
Sprache
Deutsch
Verlag
Eichborn
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
ISBN10
3821807024
ISBN13
9783821807027
Reihe
Erstveröffentlichung
1869
Originaltitel
Vojna i mir
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Mitte Mai 1866 setzt Leo Tolstoi das Wörtchen „Ende“ unter ein Manuskript, das später Generationen von Lesern in seinen Bann schlagen wird. Allerdings heißt das Werk damals noch Ende gut, alles gut, nicht Krieg und Frieden. Und es endet mit einer Doppelhochzeit statt mit dem Tod des großen Helden Fürst Andrej Bolkonskij. Teile des Romans erscheinen als Fortsetzungsabdruck in einer Zeitung, während der Autor in Moskau mehrmals versucht, das Buch in dieserForm gedruckt zu bekommen. Schließlich wird es drei Jahre dauern, bis der Roman tatsächlich erscheint - nach unzähligen Überarbeitungen, Ergänzungen und Erweiterungen als Krieg und Frieden. Die nun von Dorothea Trottenberg hervorragend übersetzte, rekonstruierte Urfassung ist nur ungefähr halb so lang wie die uns bekannte Endfassung, mehr Familien- als Kriegsgeschichte, entbehrt die langen Exkurse zur Geschichtsphilosophie und wartet mit vielen anderen Entwicklungen und einem gänzlich anderen Ende auf. Damit ist auch ein neuer Tolstoi zu entdecken.