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War Karl der Kahle wirklich kahl?

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  • 156 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Spott, Häme, Charaktereigenschaften oder biographische Fakten (etwa der Gebissene). Reinhard Lebe hat dies alles höchst vergnüglich erzählt und ausgeleuchtet. Karl der Kahle war wohl wirklich kahl. Auch im neunten Jahrhundert galt das nicht als Vorzug. Deshalb sah sich dieser Westfrankenkaiser genötigt, ein entsprechendes Gedicht in Auftrag zu geben, in dem Kahlheit als besondere Auszeichnung des Schicksals gepriesen wurde. Diese Werbeschrift ist uns erhalten und ein Beleg dafür, dass man sich auch in einem so zeugnisarmen Jahrhundert wie dem besagten neunten auf Werbung immer verlassen kann. Das Mittelalter liebte diese herrscherlichen Beinamen. Sie dienten zur besseren Unterscheidung - wer kam schon klar mit all den nummerierten Heinrichs usw.? - und konnten Respekt ausdrücken oder auch Spott, Häme, Charaktereigenschaften oder biographische Fakten (etwa der Gebissene). Reinhard Lebe hat dies alles höchst vergnüglich erzählt und ausgeleuchtet.

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War Karl der Kahle wirklich kahl?, Reinhard Lebe

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Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback),
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Reinhard Lebe
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
156
ISBN10
3423308761
ISBN13
9783423308762
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Spott, Häme, Charaktereigenschaften oder biographische Fakten (etwa der Gebissene). Reinhard Lebe hat dies alles höchst vergnüglich erzählt und ausgeleuchtet. Karl der Kahle war wohl wirklich kahl. Auch im neunten Jahrhundert galt das nicht als Vorzug. Deshalb sah sich dieser Westfrankenkaiser genötigt, ein entsprechendes Gedicht in Auftrag zu geben, in dem Kahlheit als besondere Auszeichnung des Schicksals gepriesen wurde. Diese Werbeschrift ist uns erhalten und ein Beleg dafür, dass man sich auch in einem so zeugnisarmen Jahrhundert wie dem besagten neunten auf Werbung immer verlassen kann. Das Mittelalter liebte diese herrscherlichen Beinamen. Sie dienten zur besseren Unterscheidung - wer kam schon klar mit all den nummerierten Heinrichs usw.? - und konnten Respekt ausdrücken oder auch Spott, Häme, Charaktereigenschaften oder biographische Fakten (etwa der Gebissene). Reinhard Lebe hat dies alles höchst vergnüglich erzählt und ausgeleuchtet.