Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

James Joyces "Ulysses"

Autor*innen

Parameter

  • 376 Seiten
  • 14 Lesestunden

Mehr zum Buch

"Wer den 'Ulysses' in einen Kanon moderner Literatur aufnehmen will, muss versuchen, zwei Vorurteile abzubauen, die manchem Leser den Zugang zu diesem Werk verstellen: der 'Ulysses' sei pornographisch, und er sei esoterisch. Die Prämissen der beiden Vorurteile sind vergleichbar. Beide beruhen auf einer puristisch-normativen Vorstellung von Literatur, die im einen Falle die Gegenstände, im anderen die Mittel der Darstellung einzuschränken sucht." In diesen Sätzen aus der Einleitung ist eines der gravierenden Probleme der "Ulysses"-Rezeption umschrieben - die Aufschließung der Strukturen des Werks sowie der in ihm verwendeten Darstellungs- und Kunstmittel. Im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des "Ulysses" durch Hans Wollschläger will der vorliegende Sammelband, der die wichtigsten Positionen der deutschen Joyce-Forschung verdeutlicht, einen verläßlichen Zugang zu dem Werk eröffnen. Die Aufsätze beleuchten den "Ulysses" aus verschiedenen Blickwinkeln, analysieren seine Entstehungsgeschichte und seine Stellung im Gesamtwerk von Joyce. Neben historischer und philologischer Information enthält der Band Erläuterungen der Erzähltechniken, Untersuchungen zur Formensprache und zur ästhetischen Wirkungsgeschichte; zugleich gibt er einen Überblick über die neuere deutschsprachige Forschung. Die Autoren sind international ausgewiesene Wissenschaftler.

Publikation

Buchkauf

James Joyces "Ulysses", Therese Fischer

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
James Joyces "Ulysses"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Therese Fischer
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Paperback
Seitenzahl
376
ISBN10
3518108263
ISBN13
9783518108260
Reihe
Beschreibung
"Wer den 'Ulysses' in einen Kanon moderner Literatur aufnehmen will, muss versuchen, zwei Vorurteile abzubauen, die manchem Leser den Zugang zu diesem Werk verstellen: der 'Ulysses' sei pornographisch, und er sei esoterisch. Die Prämissen der beiden Vorurteile sind vergleichbar. Beide beruhen auf einer puristisch-normativen Vorstellung von Literatur, die im einen Falle die Gegenstände, im anderen die Mittel der Darstellung einzuschränken sucht." In diesen Sätzen aus der Einleitung ist eines der gravierenden Probleme der "Ulysses"-Rezeption umschrieben - die Aufschließung der Strukturen des Werks sowie der in ihm verwendeten Darstellungs- und Kunstmittel. Im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des "Ulysses" durch Hans Wollschläger will der vorliegende Sammelband, der die wichtigsten Positionen der deutschen Joyce-Forschung verdeutlicht, einen verläßlichen Zugang zu dem Werk eröffnen. Die Aufsätze beleuchten den "Ulysses" aus verschiedenen Blickwinkeln, analysieren seine Entstehungsgeschichte und seine Stellung im Gesamtwerk von Joyce. Neben historischer und philologischer Information enthält der Band Erläuterungen der Erzähltechniken, Untersuchungen zur Formensprache und zur ästhetischen Wirkungsgeschichte; zugleich gibt er einen Überblick über die neuere deutschsprachige Forschung. Die Autoren sind international ausgewiesene Wissenschaftler.