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Ideal und Wirklichkeit in der höfischen Epik

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  • 278 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Das Problem der Beziehungen zwischen Literatur und Gesellschaft stellt sich in allen Epochen. Doch ihre Beziehungen sind weniger einfach, als es die Theorie des Spiegels und des Reflexes behauptet. Von L'Astrée bis Werther ahnt man, dass das Romantische das Unbehagen sozialer Milieus ausdrückt, die durch die historische Entwicklung bedroht sind. Aber sind Arthur, Lancelot und Tristan nicht anders? Ist das wunderbare Mittelalter nicht eine Welt reiner Fiktion? Erich Köhler zeigt, dass dem nicht so ist: Die Helden der höfischen Romane sind die der feudalen Gesellschaft, und der höfische Held ist für ihn ein gotischer Don Quichotte, ohne Zukunft, aber ohne Lächerlichkeit.

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Ideal und Wirklichkeit in der höfischen Epik, Erich Köhler

Sprache
Erscheinungsdatum
1970
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(Hardcover)
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Titel
Ideal und Wirklichkeit in der höfischen Epik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erich Köhler
Verlag
Niemeyer
Erscheinungsdatum
1970
Einband
Hardcover
Seitenzahl
278
ISBN10
3484520280
ISBN13
9783484520288
Reihe
Beschreibung
Das Problem der Beziehungen zwischen Literatur und Gesellschaft stellt sich in allen Epochen. Doch ihre Beziehungen sind weniger einfach, als es die Theorie des Spiegels und des Reflexes behauptet. Von L'Astrée bis Werther ahnt man, dass das Romantische das Unbehagen sozialer Milieus ausdrückt, die durch die historische Entwicklung bedroht sind. Aber sind Arthur, Lancelot und Tristan nicht anders? Ist das wunderbare Mittelalter nicht eine Welt reiner Fiktion? Erich Köhler zeigt, dass dem nicht so ist: Die Helden der höfischen Romane sind die der feudalen Gesellschaft, und der höfische Held ist für ihn ein gotischer Don Quichotte, ohne Zukunft, aber ohne Lächerlichkeit.