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Museum Helveticum 41.

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Das grundlegende Werk von Reinhold Merkelbach, ergänzt durch einen umfangreichen ikonografischen Abschnitt, berichtet und interpretiert mit außergewöhnlicher Genauigkeit die zahlreichen Zeugnisse des Mithras-Kults, von den hellenistischen Reichen bis nach Rom und in die entlegensten Provinzen des Imperiums. Wir erleben so die Geburt, die Ausbreitung und den melancholischen Untergang einer Religion, die in einem von ihrem eigenen Abstieg geprägten Rom ein Sammelpunkt für den Widerstand der heidnischen Kultur wurde. Aber abgesehen von den überlebenden Riten kleinerer östlicher Kreise durchläuft der Gott Mithras, geboren während der Wintersonnenwende und in Höhlen verehrt, auch die Wege der mündlichen Tradition - unterirdische Wege, die ihn als Helden von Volksgeschichten am Tag der Himmelfahrt in Armenien, über eintausendfünfhundert Jahre nach dem Triumph des Christentums, wieder auftauchen lassen.

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Museum Helveticum 41., Autorenkollektiv

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
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(Paperback)
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Titel
Museum Helveticum 41.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Autorenkollektiv
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Paperback
ISBN10
3445023298
ISBN13
9783445023292
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Das grundlegende Werk von Reinhold Merkelbach, ergänzt durch einen umfangreichen ikonografischen Abschnitt, berichtet und interpretiert mit außergewöhnlicher Genauigkeit die zahlreichen Zeugnisse des Mithras-Kults, von den hellenistischen Reichen bis nach Rom und in die entlegensten Provinzen des Imperiums. Wir erleben so die Geburt, die Ausbreitung und den melancholischen Untergang einer Religion, die in einem von ihrem eigenen Abstieg geprägten Rom ein Sammelpunkt für den Widerstand der heidnischen Kultur wurde. Aber abgesehen von den überlebenden Riten kleinerer östlicher Kreise durchläuft der Gott Mithras, geboren während der Wintersonnenwende und in Höhlen verehrt, auch die Wege der mündlichen Tradition - unterirdische Wege, die ihn als Helden von Volksgeschichten am Tag der Himmelfahrt in Armenien, über eintausendfünfhundert Jahre nach dem Triumph des Christentums, wieder auftauchen lassen.