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Já, která nikdy nepoznala muže

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  • 244 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Román o samotnosti, ženském přátelství a světě bez mužů. Bezimenná dívka tráví celý svůj život spolu s třiceti devíti dalšími ženami v podzemním vězení. Pod neustálým dohledem ozbrojených strážců, kteří k nim nikdy nepromluví, vězeňkyně nevědí, jak se tam dostaly, nemají ponětí o plynutí času a jen nejasně si pamatují svůj předchozí život. Hrdinka neví, čím si zasloužila svůj osud, ani jak vypadá svět venku, představuje si ho pouze mlhavě na základě vyprávění spoluvězeňkyň. Jednoho dne se ozve alarm, dozorce zmizí a ona se musí znovu vymyslet, přemožena plnou nejistotou a nebezpečím svobody. Ale čím je v tomto románu svoboda a odkud se vzal tento dystopický svět? Byl opuštěn? Zničen virem? Napaden?

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Já, která nikdy nepoznala muže, Jacqueline Harpman

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Erscheinungsdatum
2025
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Von Beginn an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen. Es lebt nicht von sonderlich viel Handlung, sondern von dem Zwischenmenschlichen, Philosophischen und Nicht-Greifbaren. Eine düstere Atmosphäre und Ungewissheit sind permanent präsent. An manchen Stellen ist diese kaum auszuhalten, ließ das Buch aber trotz wenig Handlung sehr kurzweilig erscheinen. Ich wollte immer weiterlesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen - nur um mehr Klarheit zu erlangen. Gerade die Unklarheit des Buches sehe ich als seine größte Stärke. Im zentralen Fokus steht die Frage, was Menschlichkeit bedeutet. Was macht Leben aus? Hier wurde versucht, der Sinnhaftigkeit der menschlichen Existenz auf den Grund zu gehen, grob angerissen, ohne zu einer abschließenden Schlussfolgerung zu gelangen. Vielmehr wird Raum gelassen, selbst zu eigenen Schlüssen und Interpretationsansätzen zu kommen. Der Schreibstil ist schlicht und wahrt eine gewisse Distanz zum Geschehen. Damit ist dieser auch passend zur Perspektive der Ich-Erzählerin gewählt - wie sich im Laufe der Erzählung herausstellt. Feinfühlige, detailreiche Schilderungen lassen die beschriebenen Charaktere lebendig wirken, zutiefst menschlich und nachvollziehbar. Diese einzigartige Erzählung ist mehr ein abstraktes Gedankenspiel. Sie scheint realitätsfern zu sein, während sie zeitgleich den tiefsten philosophischen Fragen nachgeht, die den Menschen ausmachen. Große Empfehlung!

Dystopische Erzählung, die viele Fragen offen lässt, aber sehr gut geschrieben wurde.