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- 333 Seiten
- 12 Lesestunden
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Die Folgen des Falls von Konstantinopel im Jahr 1204 sind bis heute spürbar. Die Zerschlagung des Oströmischen Reiches durch Venezianer und Kreuzfahrer öffnete den Türken den Weg nach Europa und führte zur späteren "balkanischen Frage", was letztlich zur Teilung zwischen Ost- und Westeuropa beitrug. Neunhundert Jahre lang war diese bedeutende christliche Stadt, die die Handelswege zwischen Asien, Russland und Europa kontrollierte, ein Wachturm an der Schwelle zur Zivilisation. Die Zerstörung Konstantinopels ist ein erschreckendes Beispiel für die Folgen von Dummheit, Neid, Gier, politischem Opportunismus und engstirnigem Patriotismus. Der griechische Historiker Niketas Choniates berichtete über die Kreuzfahrer: "Weder Lebende noch Tote wurden verschont. Sie beleidigten Gott, schämten seine Diener und begingen jede Sünde, die es je gegeben hat." Die Ironie des Vierten Kreuzzugs liegt darin, dass die Kreuzfahrer, die Ägypten erobern und das Heilige Land befreien wollten, tatsächlich dem Islam die Eroberung Osteuropas erleichterten und den Schisma zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche für Jahrhunderte festigten.
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Der Verrat von 1204 [zwölfhundertvier], Ernle Bradford
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1980
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- Titel
- Der Verrat von 1204 [zwölfhundertvier]
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Ernle Bradford
- Verlag
- Heyne
- Erscheinungsdatum
- 1980
- Seitenzahl
- 333
- ISBN10
- 345348066X
- ISBN13
- 9783453480667
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Historisches Thema, Geschichte, Esoterik & Religion, Religiöse Themen, Religion, Militärgeschichte, Kriege, Mittelalter, Geschichte Europas
- Originaltitel
- The great betrayal
- Bewertung
- 5 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Die Folgen des Falls von Konstantinopel im Jahr 1204 sind bis heute spürbar. Die Zerschlagung des Oströmischen Reiches durch Venezianer und Kreuzfahrer öffnete den Türken den Weg nach Europa und führte zur späteren "balkanischen Frage", was letztlich zur Teilung zwischen Ost- und Westeuropa beitrug. Neunhundert Jahre lang war diese bedeutende christliche Stadt, die die Handelswege zwischen Asien, Russland und Europa kontrollierte, ein Wachturm an der Schwelle zur Zivilisation. Die Zerstörung Konstantinopels ist ein erschreckendes Beispiel für die Folgen von Dummheit, Neid, Gier, politischem Opportunismus und engstirnigem Patriotismus. Der griechische Historiker Niketas Choniates berichtete über die Kreuzfahrer: "Weder Lebende noch Tote wurden verschont. Sie beleidigten Gott, schämten seine Diener und begingen jede Sünde, die es je gegeben hat." Die Ironie des Vierten Kreuzzugs liegt darin, dass die Kreuzfahrer, die Ägypten erobern und das Heilige Land befreien wollten, tatsächlich dem Islam die Eroberung Osteuropas erleichterten und den Schisma zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche für Jahrhunderte festigten.




