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Johann Gottfried Herder in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

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In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts haben im ostpreußischen Königsberg drei begabte Denker studiert und gewirkt: Kant (1724-1804), Hamann (1730-88) und Herder (1744-1803). Die Wiederentdeckung Johann Georg Hamanns steht vielleicht noch bevor, wenngleich eine kleine Elite schon immer auf den Magus im Norden gesetzt hat. Kants und Hamanns Schüler war Johann Gottfried Herder, der zu den anerkannten Führern im geistigen Leben gehörte; seine Nachwirkung in der Literatur und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts ist allenthalben spürbar. Wenig aber gibt man sich darüber Rechenschaft, daß es so oft Herders Gedanken sind, die in späteren Entwicklungen ausgeführt, verfeinert oder auch vergröbert und miteinander verbunden wurden. Herders geistiges Eigentum hat eine Art von anonymer Wirkung erlebt.

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Johann Gottfried Herder in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Friedrich Wilhelm Kantzenbach

Sprache
Erscheinungsdatum
1979
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(Paperback)
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Titel
Johann Gottfried Herder in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Sprache
Deutsch
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1979
Einband
Paperback
ISBN10
3499501643
ISBN13
9783499501647
Reihe
Beschreibung
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts haben im ostpreußischen Königsberg drei begabte Denker studiert und gewirkt: Kant (1724-1804), Hamann (1730-88) und Herder (1744-1803). Die Wiederentdeckung Johann Georg Hamanns steht vielleicht noch bevor, wenngleich eine kleine Elite schon immer auf den Magus im Norden gesetzt hat. Kants und Hamanns Schüler war Johann Gottfried Herder, der zu den anerkannten Führern im geistigen Leben gehörte; seine Nachwirkung in der Literatur und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts ist allenthalben spürbar. Wenig aber gibt man sich darüber Rechenschaft, daß es so oft Herders Gedanken sind, die in späteren Entwicklungen ausgeführt, verfeinert oder auch vergröbert und miteinander verbunden wurden. Herders geistiges Eigentum hat eine Art von anonymer Wirkung erlebt.